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Ольга Дмитриева Пиир: литературный дневник

Тлить душу стихами достойно ли мужа?
Все так же безудержно мороку служим?



Wer reitet so sp;t durch Nacht und Wind?


Es ist der Vater mit seinem Kind;


Er hat den Knaben wohl in dem Arm,


Er fasst ihn sicher, er h;lt ihn warm.


Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? —


Siehst, Vater, du den Erlk;nig nicht?


Den Erlenk;nig mit Kron’ und Schweif? —


Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. —


“Du liebes Kind, komm, geh mit mir!


Gar sch;ne Spiele spiel ich mit dir;


Manch bunte Blumen sind an dem Strand,


Meine Mutter hat manch g;lden Gewand.”


Mein Vater, mein Vater, und h;rest du nicht,


Was Erlenk;nig mir leise verspricht? —


Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;


In d;rren Bl;ttern s;uselt der Wind. —


“Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?


Meine T;chter sollen dich warten sch;n;


Meine T;chter f;hren den n;chtlichen Reihn,


Und wiegen und tanzen und singen dich ein.”


Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort


Erlk;nigs T;chter am d;stern Ort? —


Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:


Es scheinen die alten Weiden so grau. —


“Ich liebe dich, mich reizt deine sch;ne Gestalt;


Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.”


Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!


Erlk;nig hat mir ein Leids getan! —


Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,


Er h;lt in den Armen das ;chzende Kind,


Erreicht den Hof mit M;he und Not;


In seinen Armen das Kind war tot.



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