Erich Kaestner. Новогоднее пожелание

Земля в бензиновом амбре.
Прогресс пелёнки мочит.
Душа раздетая в хандре
и ждет сигнала в декабре,
чтоб нам себя морочить.

Надежда – воли дефицит.
Желания, как в банке
тот чек, который непокрыт.
Ты смотришь в небо, а летит...
помёт. Ну не подлянка!

За «нал» Бог только подаёт!
Так нет же: слепо верим,
желая счастья каждый год,
что день начальный распахнет
в жизнь радостную двери.

Вслух пожелания, письмом...
Цена слов – фунт изюма.
Так и с открыткой, смятой в ком.
Не сбыться в случае любом,
коль буду их лишь думать.

Пусть втрое стойким буду я.
Боль, чтоб была терпимой!
Мир не дворянская семья,
не богадельня для нытья
людей с душой ранимой.

Кто всё-таки наивно ждет
от добрых духов всех щедрот,
всех благ ему. На ухо
лишь пара слов: коль повезёт,
и он вдруг крупный куш сорвет,
я здесь ни сном, ни духом.


Neujahrswunsch

Der Globus duftet nach Benzin.
Der Fortschritt riecht nach Windeln.
Die Seele hat nichts anzuziehn
und sehnt sich sehr nach dem Termin,
an dem wir uns beschwindeln.

Die Hoffnung ist nur ein Komplex.
Die Wünsche, die wir hegen,
sind lauter ungedeckte Schecks. 
Man blickt zum Himmel – und ein Klecks
ist meist der ganze Segen.

Gott liefert auch nur gegen bar!
Und trotzdem hofft man fleißig
und wünscht sich Glück von Jahr zu Jahr,
so auch zum 1. Januar
für 1930.

Die Wünsche, die man schreibt und spricht,
sind billige Geschenke
und haben nur Papiergewicht.
Und sie erfüllen sich auch nicht,
wenn ich sie nichts als denke.

Drum wünsch ich nichts als dreimal Mut
und möglichst wenig Schmerzen!
Die Erde ist kein Rittergut
und auch kein Wohlfahrtsinstitut
für angebrochne Herzen.

Doch wer noch hofft und überhaupt
an alle guten Geister glaubt,
dem wünsch ich Glück und Segen.
Nur eins bemerk ich noch geschwind:
Wenn er das große Los gewinnt,
hat's nicht an mir gelegen!


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