Die Geige Und Ein Bisschen Nervoes, WWM

Die Geige verblutete
bittend,
in bitterer
Glut,
dann hat sie ganzes
Wolkenbruch
gemacht,
wie Katze
ruft.
Und ohne Woerter,
ohne Takt.
Und muede Trommel HAT nicht
ausgehalten
«Bene!
Bene!
Bene!»
Trat auf der brennender
Kuznetzens-Strasse,
Sie spuckte auf die Geige,
Und war weg gegangen.
Das Orchester beobachtete seltsam
die Geige ausweinen zu elend,
in wortlose kalte Extase.
Und irgendwo tauchte die bluede Teller
(aus)
«Was ist DAS?
Wie ist DAS?»
Und wann verschwitztes Helikon mit Kupfenfratze rief:
«Dummkopf!
Heulsuse!
Wisch!»,
Ich stehe auf
Und stolperte durch die Notengrotte,
die verbogen sich unter dem Schrecken des Notenstaendersgift.
Aus irgendeinem Grund rief «Gott!»
Warf mich auf einen hoelzernen Hals!
Geige, bin furchtbar nicht schlimmer du als.
Ich schreie auch, aber kann nichts beweisen.
Die Musiker lachen: «Wahnsinn».
«Er kam zu der hoelzernen Braut!»
«Kopf!»
Aber ist mir egal. Ich — nicht rau.
Des Wahnsinns
Opfer
und Eigner
eigene.
Weisst du was, Geige,
Lass uns zusammenleben?
Gut?

(Wladimir Wladimirowitsch Majakowskig, 1914)
2021 Ј


Рецензии
Перед нами экспрессионистская история о непонятости, одиночестве и родстве между творцом и тем, что страдает рядом с ним. Правильно ли я понял автора: среди насмешек и шума мира человек вдруг узнаёт в чужой боли собственную и предлагает не жалость, а товарищество?

Сергей Бухдрукер   19.06.2026 16:31     Заявить о нарушении
На это произведение написаны 4 рецензии, здесь отображается последняя, остальные - в полном списке.

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