Tausend Uhren
Ziehen wir hier im Gebirge vor
Schuechternes, schauderhaftes Rauschen
Zwischen der Stille und dem Chor
Der ausgekluegelten Geraete,
Die, weder Geister noch Getier,
Erobern die bestuerzten Staedte
Und ihretwegen sind wir hier.
Dem Himmel steigen wir entgegen,
Berauscht von diesem dumpfen Schall;
Die Tannen rauschen und der Regen,
Daneben auch der Wasserfall.
Mit Wolken ueber stillen Fluren
Geraeuschlos geht der dunkle Tag,
Und ihn begleiten tausend Uhren
Mit ihrem ewigen Tick-Tack.
Die Zeit vergeht und glaubt sich freier
Als Ewigkeit in ihrer Au;
Beweglich ist die Uhrenleier,
Und fuer die Ruhe zu genau.
Sich selbst versucht man zu entdecken
Und gegen Sichtbares vertauscht;
So unter diesen gruenen Hecken
Enttaeuscht die Zeit uns und berauscht.
1.05.1997, Freiburg.
Свидетельство о публикации №116101010747
Majestaetisch und gleichzeitig ein wenig schaudervoll...
Es scheint - Ich selber besteige diesen Gipfel...
Diese Auen, Hecken usw gehoeren wie zur Natur als auch zur Ewigkeit...
Besten Dank.
Gibt es Ihres eigene russische Entschprechen?
Николай Старорусский 11.10.2016 11:13 Заявить о нарушении
Владимир Микушевич 11.10.2016 20:46 Заявить о нарушении
Николай Старорусский 12.10.2016 10:00 Заявить о нарушении
Proektionen mittels verschiedenen Sprachen beobachten...
Николай Старорусский 12.10.2016 10:13 Заявить о нарушении
Владимир Микушевич 12.10.2016 17:37 Заявить о нарушении