Георг Гейм. Голод

Георг Гейм. Голод   

Он стискивает псу кровавый зёв.
И пена на губах суха, горька.
Пёс мёртвую траву рвёт из песка.
Язык свисает синий меж зубов. 

Огонь сжигает жёсткий пищевод,      
Стекает вниз по каплям. Впереди   
Зияет яма чёрная. В груди
Нутро окатывает едкий лёд.

И солнца жар печной глаза спалил,
В них пляшет блик, зелёное пятно.
Бредёт сквозь мглу он из последних сил.

Вот блик кривой исчез. В глазах черно.
Железной лапою гортань сдавил
Страх ледяной… Он падает на дно.

Der Hunger. Georg Heym

Er fuhr in einen Hund, dem groß er sperrt   
Das rote Maul. Die blaue Zunge wirft
Sich lang heraus. Er wälzt im Staub. Er schlürft
Verwelktes Gras, das er dem Sand entzerrt.

Sein leerer Schlund ist wie ein großes Tor,
Drin Feuer sickert, langsam, tropfenweis,
Das ihm den Bauch verbrennt. Dann wäscht mit Eis
Ihm eine Hand das heiße Speiserohr.

Er wankt durch Dampf. Die Sonne ist ein Fleck,
Ein rotes Ofentor. Ein grüner Halbmond führt
Vor seinen Augen Tänze. Er ist weg.

Ein schwarzes Loch gähnt, draus die Kälte stiert.
Er fällt hinab, und fühlt noch, wie der Schreck
Mit Eisenfäusten seine Gurgel schnürt.


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