T r zum Glueck

Die Erde dreht sich wie ein Eichhёrnchen im Rad,
Und wieder ist am Monatsende das Geld verdammt knapp.
Die Welt schmerzt wie Migr;ne, so feindlich und vertraut,
Ein jeder zieht sich in sich selbst zur;ck und hat auf Gl;ck gebaut.

Doch heisst das nicht, dass uns das Licht der Sonne ungleich w;rmt.
Weisst du: Die Stille ist es, die im Sturm die Seele schюtzt,
Wenn draussen alles rastet, betaeubt und laut verlaermt.
Man muss ihr diesen einen Frieden schenken, der ihr n;tzt –
Um dieses kurze, flюchtige Leben ein wenig hell zu f;rben.

Manchmal bleibt keine Kraft mehr und ueberhaupt keine Zeit
Fюr grosse Geistesblitze in der ewigen Einsamkeit.
Doch jenen kleinen Funken, den du einst in dir bewahrt,
Den sch;tze gut, damit die W;rme tief im Herzen reift.

Aus einem leeren Krug kann man kein Wasser giessen, nein –
Wenn drinnen alles trocken ist, bricht eine Welt ein.
Man muss sich f;r die grossen Ideen nicht v;llig verausgaben,
Es reicht, bei all den kleinen Dingen einfach Herz zu haben.

Die Tuer zum Glueck nur eine Sekunde halten. Ein Laecheln im Gesicht.
Durch dichten Nebel sehen – und plёtzlich bricht das Licht.


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