Тропинка к облакам
[Тишина. Луч на ней. Она стоит одна на краю сцены. Аккордеон соло, rubato — четыре такта. Она ждёт, пока отзвучит последняя нота.]
Ах, дамы и господа.
[смотрит вверх]
Там наверху была когда-то тропинка. К облакам.
[пауза]
Я говорю «была». Она растаяла...
[пауза. Опускает взгляд, коротко в зал.]
Только квартплата была вечной.
[пауза. Сухо, с кривой улыбкой.]
…Я жила в съёмной квартире.
[Фортепиано вступает — светлые аккорды.]
[Куплет 1]
[Тихо, нежно. Только фортепиано и контрабас.]
Внезапно оборвалась
тропинка к облакам,
ты позади остался...
Такой невероятный,
ты мне не по зубам!
Увы, это понятно!
[Бридж]
[Вступает скрипка. Тепло, с печалью.]
Обнимет ночь крылами,
душою с ней слилась!
Я лёгкий путь не выбираю!
Всё оказалось снами,
а вовсе не про нас!
Я снова чувства отпускаю!
[Припев 1 — короткий]
[Тутти, светло. В зал, с улыбкой.]
Увы, не кажется,
что всё уляжется!
Где ты, противная,
любовь взаимная?
[Куплет 2]
[Тише, с болью — потом срывается в комическое.]
Я не переживаю:
налажу жизнь свою!
Пусть мысли в беспорядке...
Немного поскучаю...
Немного похандрю...
И будет всё в порядке!
[Бридж]
[Повтор. Скрипка соло.]
Обнимет ночь крылами,
душою с ней слилась!
Я лёгкий путь не выбираю!
Всё оказалось снами,
а вовсе не про нас!
Я снова чувства отпускаю!
[Припев 2 — полный]
[Тутти, с нарастанием.]
Увы, не кажется,
что всё уляжется!
Где ты, противная,
любовь взаимная?
Как ошибалась я!
Всё оказалось зря!
[Инструментал]
[Аккордеон + скрипка, 8 тактов. Она пьёт в паузе. Видно. Ставит бокал слишком громко. Пожимает плечами.]
[Припев 3 — Финал, полный]
[Тутти, полная сила.]
Увы, не кажется,
что всё уляжется!
Где ты, противная,
любовь взаимная?
Как ошибалась я!
Всё оказалось зря!
Свежа моя потеря...
Как вновь
в любовь
поверить?
[Аутро]
[Только фортепиано. Пауза.]
[шёпотом]
Внезапно оборвалась
тропинка к облакам...
[коротко в зал, обычным голосом:]
…Я стою. На земле.
[смотрит на свои ноги]
Босиком. Ну конечно, босиком.
[пауза. Улыбается.]
Но стою!
[аккордеон — последний аккорд. Занавес.]
[Конец]
Der Pfad zu den Wolken
[Intro – gesprochen]
[Stille. Spot auf sie. Sie steht allein an der Rampe. Akkordeon solo, rubato — vier Takte. Sie wartet, bis der letzte Ton verklungen ist.]
Ach, meine Damen und Herren.
[blickt zur Decke]
Da oben war mal ein Pfad. Zu den Wolken.
[Pause.]
Ich sag’ „war“. Er ist geschmolzen...
[Pause. Sie senkt den Blick, kurz in den Saal.]
Nur die Miete war ewig.
[Pause. Trocken, mit einem schiefen L;cheln.]
…Ich hab’ zur Miete gewohnt.
[Klavier setzt ein — helle Akkorde.]
---
[Strophe 1]
[Leise, zart. Nur Klavier und Kontrabass.]
Der Pfad zu den Wolken brach j;h entzwei,
du bliebst zur;ck — ich sah dich nicht.
So unglaublich hoch — vorbei, vorbei,
ach, ich versteh’s und wundre mich.
[beiseite, trocken]
…„Ich versteh’s.“ Das sag’ ich so daher.
---
[Bridge]
[Geige setzt ein. Warm, mit Trauer.]
Die Nacht umarmt mich mit Fl;geln,
mein Herz verschmilzt mit ihrem Traum.
Ich w;hle nicht den leichten Weg —
es war f;r uns nur eitler Schaum.
Ich lass die Gef;hle los, ganz leis’,
und wei;, dass nichts von Dauer ist.
[kurz in den Saal]
…Nichts. Au;er der Miete.
---
[Refrain 1 — kurz]
[Tutti, hell. Ins Publikum, mit L;cheln.]
Ach, es scheint nicht,
dass sich alles kl;rt.
Wo bist du, du dumme
Liebe, die nicht w;hrt?
---
[Strophe 2]
[Leiser, mit Schmerz — dann kippt es ins Komische.]
Ich reg mich nicht auf,
ich nehme den Schmerz in Kauf.
Mag sein, die Gedanken sind wirr,
ich langweile mich ein bisschen hier.
[zum Klavier, beil;ufig]
Ein bisschen. Wie beim Zahnarzt.
Ich bin ein bisschen traurig — na und?
Und alles wird wieder gut.
[Pause. Dann, mit einem schiefen L;cheln:]
…Sagt man. Man sagt das so.
---
[Bridge]
[Wiederholung. Geige solo.]
Die Nacht umarmt mich mit Fl;geln,
mein Herz verschmilzt mit ihrem Traum.
Ich w;hle nicht den leichten Weg —
es war f;r uns nur eitler Schaum.
Ich lass die Gef;hle los, ganz leis’,
und wei;, dass nichts von Dauer ist.
---
[Refrain 2 — voller]
[Tutti, mit Steigerung.]
Ach, es scheint nicht,
dass sich alles kl;rt.
Wo bist du, du dumme
Liebe, die nicht w;hrt?
Wie hab ich mich geirrt,
vergebens war mein Streben.
---
[Instrumental]
[Akkordeon + Geige, 8 Takte. Sie trinkt in der Pause. Sichtbar. Setzt das Glas zu laut ab. Zuckt mit den Schultern.]
---
[Refrain 3 — Finale, voll]
[Tutti, volle Kraft.]
Ach, es scheint nicht,
dass sich alles kl;rt.
Wo bist du, du dumme
Liebe, die nicht w;hrt?
Wie hab ich mich geirrt,
vergebens war mein Streben.
Mein Verlust ist frisch,
wie kann ich wieder lieben —
in diesem Leben?
---
[Outro]
[Nur Klavier. Pause.]
[gefl;stert]
Der Pfad zu den Wolken brach entzwei...
[kurz in den Saal, wieder mit normaler Stimme:]
…Und ich steh’ hier. Auf dem Boden.
[blickt auf ihre Schuhe]
Barfu;. Nat;rlich barfu;.
[Pause. L;chelt.]
Aber ich steh’.
[Akkordeon — letzter Akkord. Vorhang.]
[Ende]
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