Стефан Цвейг. Ласки
О, робость первых ласк! Полудоверье
с позволь ещё-ещё напополам,
затем часы безумия без меры–
вдаль бытия подобия столпам.
Зефир волненья крови, сочный запах,
улыбка, полувзгляд, ладони ток,
соблазна искры озарили запад–
и полыхает ночь-горивосток.
Но сладость их особая– играет
дарясь шутя, ещё не зная смут–
так деревца под бризом обмирая,
весенней бури не дождутся. Ждут.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Die Zaertlichkeiten
Ich liebe jene ersten bangen Zaertlich
keiten,
Die halb noch Frage sind und halb schon Anvertraun,
Weil hinter ihnen schon die wilden Stunden schreiten,
Die sich wie Pfeiler wuchtend in das Leben baun.
Ein Duft sind sie; des Blutes fluechtigste Beruehrung,
Ein rascher Blick, ein Laecheln, eine leise Hand –
Sie knistern schon wie rote Funken der Verfuehrung
Und stuerzen Feuergarben in der Naechte Brand.
Und sind doch seltsam suess, weil sie im Spiel gegeben
Noch sanft und absichtslos und leise nur verwirrt,
Wie Baeume, die dem Fruehlingswind entgegenbeben,
Der sie in seiner harten Faust zerbrechen wird.
Stefan Zweig (1881 - 1942)
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