***
Ужалившую сладостную плоть,
её в сердцах напрасно ты убила–
та хоботок устам твоим вострила
сладчайшего нектару с них сполоть
опередя влюблённого меня,
за розу их нечаянно приняв.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Vertheidigung der biene, so
Sylvien gestochen hatte
Du hast die arme bien' ohn alles recht erdrueckt,
Ob gleich ihr zarter stich dein suesses fleisch verletzet.
Denn als sie deinen mund, den schoenen mund, erblickt,
So hat sie freylich wol den stachel angesetzet;
Doch sinne nur recht nach, warum sie es gethan?
Sie sahe deinen mund vor frische rosen an.
Gottlieb Stolle
Он сравнивает себя с её соловьём
Мил соловей, подобно мне Лизеттой
лишённый воли, сладко спишь и ешь,
но горечь слёз, конца всего, и света
досталась мне. Хоть песенкой утешь,
подобно мне любви покорен–
не к той, что не меня поит и кормит.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Er vergleicht sich mit ihrer nachtigall
Beliebte nachtigall! es schliesst dich zwar Lisette
So wol als mich, in einen kercker ein.
Wir liegen beyd' an einer kette,
Allein dein zustand will doch nicht der meine seyn.
Denn was erwirbt dir nicht die anmuth deiner weisen?
Es pflegt dich ihre gunst mit eigner hand zu speisen.
Mir aber, bin ich gleich zum singen stets bereit,
Will ihres herzens grausamkeit
Noch keinen andern lohn gewaehren,
Als duerres brodt der angst, und wasser bittrer zaehren.
Gottlieb Stolle
Когда она спросила его, почему он такой бледный?
Увы, Флоретта, сердце твой перун
спалил дотла,
чья теплота к горелому двору
затем дошла.
Да, бледен я, но жив ещё,
а дням моим недолог счёт.
Пусть нежно вынут с корнем, майоран
не приживётся и на старом месте,
как ни ухаживай за ним. От ран
так сердце это сохнет на насесте.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Als sie ihn gefraget, warum er so blass aussehe?
Florette! deine gunst koemmt, leyder! itzt zu spat,
Nachdem mein herze schon dein blitz verzehret hat.
Indessen soll ich dir doch sagen,
Woher die todten-farbe ruehrt,
So mein gesichte furhrt.
Allein, was darffst du erst viel fragen?
Du weist wohl, dass der majoran,
Dem man die wurtzel ausgerissen,
Auch bey dem fleissigsten begiessen
Verwelcken muss, und nicht mehr bluehen kan.
Gottlieb Stolle
Свидетельство о публикации №126092904770