Песня Wohin?

Wohin?
(Kosmischer Art-Rock)

Woher der Gedanke? Aus der Neuronen Nacht,
Aus einem Funken, der im Dunkeln gl;ht?
Wir sind aus Sternenstaub und Strom gemacht,
Gefangene, wenn das Universum bl;ht.
Das Bewusstsein — nur ein fl;cht'ger Gast,
Im kalten Haus aus Fleisch und Bein.
Doch wo bleibt diese Offenbarungslast,
Wenn wir am Ende wieder einsam sein?

Wohin entschwindet unser tiefes Sinnen,
Wenn das Licht im Sch;del sanft erlischt?
In welcher Flut wird jeder Zweifel rinnen,
Bis die Welt die letzte Spur verwischt?
Ist der Gedanke nur ein Wellenspiel,
Das der Wind an harte Klippen treibt?
Oder ein Code, der k;mpft f;r sein Ziel,
Der dem Nichts zum Trotz auf ewig bleibt?

Doch die Stunde kommt. Die Sonne schwillt,
Verschlingt die Erde mit Gewalt und Glut.
Die Galaxie, die ihren Hunger stillt,
Verbrennt im Schwarz der ew'gen Flut.
Die dunkle Materie, so unsichtbar,
L;scht Welten aus, wie Kreide von der Wand.
Das schwarze Loch frisst, was einst heilig war,
Den Raum, das Licht und jeden Verstand.

Was wird aus der Fuge, die uns Bach geschenkt?
Wo flieht der Klang, wo flieht die Harmonie?
Wird sie im Traum der Atome versenkt,
Geboren aus Schmerz und Genie?
Wo sind die Fabeln, weise und so klar?
Wo Puschkins Z;rtlichkeit und tiefer Schmerz?
Wer wahrt das Erbe, das einst lebendig war,
Die Kultur, das Ged;chtnis, das Herz?

Pasternaks Verse — ein Licht in der Nacht,
Dostojewskis Romane — ein Schrei.
Verstummen sie? Oder sind sie erwacht,
In einer Welt, von der Materie frei?
Und die Fotos? Das L;cheln, so nah,
Das Lachen, die W;rme, der Blick?
Verschwinden sie alle, was einmal war,
Kehrt nie mehr ins Dasein zur;ck?

Wohin entschwindet unser tiefes Sinnen,
Wenn das Licht im Sch;del sanft erlischt?
In welcher Flut wird jeder Zweifel rinnen,
Bis die Welt die letzte Spur verwischt?
Ist der Gedanke nur ein Wellenspiel,
Das der Wind an harte Klippen treibt?
Oder ein Code, der k;mpft f;r sein Ziel,
Der dem Nichts zum Trotz auf ewig bleibt?

Doch wenn der Geist nur der Materie eigen,
Und Denken nur der Atome Tanz,
Dann wird vielleicht in tiefem Schweigen
Die Welt bewahren ihren Glanz.
Information geht niemals ganz verloren,
Sie wandelt sich in eine neue Form.
Und in der Stille, f;r das Nichts geboren,
Bleibt unser „Code“ jenseits der Norm.
Der Abdruck, den wir einst als Seele kannten,
Die Fuge, die Bach einst so meisterhaft schrieb...
Wir werden als Saiten, die ewig brannten,
In fernen Welten sein, was von uns blieb.


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