Pestarzt

Schritt f;r Schritt im kalten Wind
Zieht der Schnabelarzt vorbei,
Such geschwind ein Dach, mein Kind,
Niemand bleibt im Schrecken frei

Renne fort so schnell du kannst,
Eh die Hand dich fest ber;hrt,
Wenn du leis im Herzen tanzt,
Man dich bald zum Richtplatz f;hrt

Nicht die Seuche bricht den Geist,
Sondern Freiheit, Mut und Gl;ck,
Wer den Zwang der Macht zerrei;t,
Kehrt von jenem Weg zur;ck

Flammen tilgen jeden Traum,
Fl;chtige im Walde stehn,
W;hlen F;hrer nah am Baum,
Um denselben Pfad zu gehn

Jahre fliehen stumm dahin,
Wieder zieht ein Maskenmann,
Ohne Hoffnung, ohne Sinn
F;ngt das Leid von vorne an


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