Эмиль фон Шёнайх-Каролат. Стихотворения

* * *
В плену бескрайних весен
мечта всему печать,
медок витает лесом,
запев застыл звуча.

Весной и вечным летом
живя– изыди, смерть–
лететь бы морем света,
от счастья плача, петь

земле и небу скрозно
восторга не тая:
заря, цветок и грёза,
ты любишь, ты моя!

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы



* * *
Es liegt ein Traum auf der Haide,
Es weht im Walde ein Duft,
Ein Lied schwebt urber dem Wasser,
Ein Klingen ruht in der Luft.

Ich moechte vor Wonne mich schwingen
Empor in ein Meer von Licht,
Ich morchte weinen und singen,
Bis mir das Herz zerbricht.

Mein Herz ist wie eine Lerche
Und jubelt im Sonnenschein:
Mein Stern, mein Traum, meine Rose,
Du liebst mich, - bist mein, bist mein!

 Prinz Emil von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)



* * *
Mein Leben war ein schwerer Streit,
Mein Herz ward leer und hart gemacht,
Irrend und krank, vom Frieden weit; -
Rings war es Nacht und tiefe Nacht.

Doch als sie sprach: "Ich liebe dich,"
Und sie in meinem Arme lag,
Da war's, als ob ein Schleier wich, -
Es wurde Tag und lichter Tag.

Prinz Emil von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)



* * *
От долгих тягот, дел и бед
я опустел и очерствел,
в ночи кромешной брёл себе,
один в черныни блед и бел.

Но та мне : я люблю тебя–
в обьятьях–  день светлей двоим,
и сердце это отскорбя
надежду новую поит.

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы



Тебя увижу вдалеке,
любимая моя–
и звёзды вперекор тоске
надеждой упоят.

Уходишь– гаснут, сердце в ров
тоска заклю'чит вновь–
моих пустынных немиров,
чужая нелюбовь.

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы


Wenn ich dich seh' von ferne,
Du Tiefgeliebte mein,
So zieh'n viel gute Sterne
In meine Seele ein.

Doch, wenn du dann gegangen,
H;lt mit der alten Macht
Mich wiederum gefangen
Die finst're, boese Nacht.

Prinz Emil von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)


* * *
Es fragt die Welt, warum ich gut dir bliebe,
Sie tadelt mich, sie redet hart darum,
Du selber spottest ueber meine Liebe
Und sagst, sie sei vergeblich Martertum.

Wer prahlte gern mit frueh verlornem Gluecke?
Ach, dass mein Herz fuer immer spannen soll
Den Lebensglanz um eine dunkle Luecke,
Bleibt ein Gesetz, starr und verhaengnisvoll.

So schliesst sich fest um eine leere Stelle
Unwandelbar der goldgefuegte Ring,
Daraus der Stein, der edle, wunderhelle,
Geloest ward und im Staub verloren ging.

Prinz Emil von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)


* * *
Всё нам разлуку навсегда готовит,
и с каждым днём суровей и больней,
а ты смеёшься над моей любовью,
де тщетной пыткой, упрекая в ней.

Гордиться ль слёзной близостью утраты?...
о, сердцу вдосталь нелюбви восток,
вкруг сгустка мглы сиянья ясной страты,,
но приговор неумолим,.жесток.

Охватом сердца пустоты холодной–
кольцо златое, непришитый кант
по грёзе вечно для меня бесплодной:
не впору перстню чудный бриллиант.

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы



* * *
В долине за рекой безмостой
родимый городок.
Батрак, вернулся я непросто–
бедняк, не чуя ног.

Тут я любимую покинул
богатства наскрести–
намыла доля медь и глину
мозолистой горсти.

Воспоминанием толимый,
как всё забытый ней,
я одолел поток и ливень
на свет чужих огней...

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы



* * *
Es liegt im Thale, am Strome drueben,
Die Stadt, in der ich geboren ward,
Ich kehre zurueck und bin arm geblieben,
Ob meine Hand auch von Arbeit hart.

Dort wohnt auch die Liebste, die ich verlassen,
Bis dass ich kaeme, die Taschen schwer;
Jetzt pfeift nur der Thauwind durch die Gassen
Ein Lied zu des Bettlers Wiederkehr.

Einen Weg, einen weiten, ging ich heute,
Fern ueber den Strom, der vom Regen schwoll; -
'S ist spaet, und es sagten mir viele Leute,
Dass sie mich vergessen haben soll ...

Prinz Emil von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)




Lied eines Narren

Frauen gibt's nicht. Mein Ritter, schau:
Es gibt nur eine einzige Frau;
In Lebenswinden
Gibt es nur eine Melodie,
Und das ist sie,
Die wir nicht finden.

Emil Prinz von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)




* * *
Луна в багровой дымке на закате
в виду промокшей пустоши вслед ливня
утонет в беспредельной водной глади,
а с запада манит звезда унынья.

Ты улыбалась юности ушедшей,
полётный путь надеждой озаряла,
 дарила благочастьем, счастьем вешним–
и провод-нить серебряную смяла?...

в последний раз явила блеклой тенью
усталого по мере лет побуда
прощальное  печаль-благословенье–
любимая,.тебя я не забуду.

Прощай, хранитель-ангел велесветлый,
судьбой со мной до срока разделённый,
покинувший меня  поспеть по лету
и сиротой сродниться с тяжким клоном.

Погасшая наказом перемены,
дорогу впредь сияньем не тороча,
пребуди прежней в сердце сокровенном–
Господь мой свет в канун последней ночи.

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы




* * *
Der Mond geht unter hinter fernen Horhen,
Rotdunstig taucht er tief ins grosse Wasser,
Die Heide trieft, getraenkt von Regenboeen,
Im Westen winkt ein Stern, ein strahlenblasser.

Wo weilst du, Stern, der meiner Jugend lachte,
Der einst erschien, mir licht voranzuschweben,
Du Liebste, die mich fromm und gluecklich machte,
Du Silberschnur, gelorst aus meinem Leben?

Du zogst dahin, einsam, am Horizonte,
Mit Augen, die den Lebenstrug ermessen,
Zu segnen mich, der dich nicht lassen konnte;
O reiner Stern, nie werd' ich dein vergessen.

Leb wohl. Du wirst als guter Engel schweben
Durch Erdenleid, durch grosser Armut Mitten.
Das Schicksal hat mein undurchpfluegtes Leben
Gar frueh getrennt von deinen heil'gen Schritten.

Du wirst als Leuchte meinem Fuss nicht scheinen,
Nicht darf ich hingehn, urbersonnt auf Erden
Von deinem Glanz, dem silberblassen, reinen.
Doch Gott wird sein mein Licht beim Dunkelwerden.

Emil Prinz von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)



* * *
В могильном сне я видел
любимую вдали–
и плач на рок в обиде
печаль не утолил.

Те губы не дрожали,
что майский мёд сладки';
глаза восторг решали
до сердца и руки;

любовь не знала грусти–
моей же, наконец,
на кудрях златорусых
пах миртовый венец.

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы



* * *
Ich habe die ferne Geliebte
In tiefem Traume geseh'n,
Und weinen habe ich muessen,
Als sollte mein Herz vergeh'n.

Nicht bebten die suessen Lippen,
Nicht war ihre Wange blass,
Nicht war von Thraenen der Trauer
Ihr dunkles Auge nass.

Es lag voll endloser Liebe,
Voll Glueck und voll Sonnenglanz,
Und in den wehenden Locken
Trug sie einen Myrthenkranz.

Prinz Emil von Schoenaich-Carolath
(1852-1908)


Рецензии