Heimat
doch gearbeitet hab ich hier wie noch nie.
Halb mein Leben auf der Schicht verbracht,
geschuftet, bis der R;cken nicht mehr lacht.
Ich laufe schon auf den Knochen, direkt auf dem Skelett,
der Kontoauszug dagegen ist aber gar nicht fett.
Ich tr;ume nicht mehr von Palmen oder Meer,
ein kaltes deutsches Bier, das muss jetzt her!
Ein sonniger Strand, vier Tickets nach S;den,
das wird uns das Konto wohl wieder verbieten.
Man z;hlt das Geld und denkt: „Na, wunderbar...“
Wir bleiben in Hannover, ist doch klar.
Ich liebe dieses Deutschland, so ziemlich,
mal ehrlich, ganz besonders sicherlich.
Ich war mein halbes Leben Sklave in der Nachtschicht,
doch heute ber;hrt mich das alles nicht.
Ich laufe auf den Knochen, direkt auf dem Skelett,
war spindeld;rr, doch jetzt ist mein Bauch richtig fett.
Ich hab geschuftet, bis der Feierabend kam,
nun her mit dem Bier, mir ist alles egal, verdammt!
Ich liebe meine Heimat, scheinbar ja,
und eigentlich war ich noch nicht wirklich da.
Auch nicht in Gr;nland und nicht in Amerika,
na und?
Was soll ich denn jetzt machen, aus welchem Grund?
Dort gibt es, wie man aus den Filmen wei;,
Orks und Goblins, vermutlich sogar aller m;glicher Scheiss.
Bei uns gibt's Regen, Steuern, ja und Fantasie,
zwei k;hle Pils, dann glaubst du alles irgendwie.
Hier ist sie, hier ist sie, die Heimat meiner Tr;ume,
zwischen grauen H;usern und gr;nen B;umen.
Man braucht nicht viel, um gl;cklich hier zu sein:
ein Kasten Bier im Flur und noch ein zweiter hinterdrein.
Ich liebe dieses Deutschland, so ziemlich,
mal ehrlich, ganz besonders sicherlich.
Ich war mein halbes Leben Sklave in der Fr;hschicht,
doch heute ber;hrt mich das alles nicht.
Ich liebe meine Heimat, verdammt noch mal,
warum soll man nicht lieben, dieses wunderschoenes Land?
Mit Autobahn und Baustellen ;berall,
irgendwas daran ist eigenartig charmant.
Wir wollen das Leben genie;en, ganz schlicht,
denn Drama und Panik, das brauchen wir nicht.
Wir wollen nur chillen, die Beine hochlegen,
und uns nicht mehr ;ber die Arbeit aufregen.
Ein kaltes Getr;nk und der Grill ist bereit,
wir nehmen uns einfach ein bisschen mehr Zeit.
Wir pfeifen auf Sorgen, wir machen uns locker,
so wirft uns der Alltag auch nicht vom Hocker!
Ich liebe dieses Deutschland, so ziemlich,
mal ehrlich, ganz besonders sicherlich.
Ich war mein halbes Leben Sklave in der Sp;tschicht,
doch heute ber;hrt mich das alles nicht.
Ich liebe dieses Deutschland... irgendwie.
Ich liebe es... selbstverst;ndlich, nat;rlich und wie!!!
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