Иоганн Рист. На убийство герцога Фердинанда...

Als der Herzog von Friedland zu Eger war ermordet

Was ist dies Leben doch? Ein Traurspiel ists zu nennen:
Da ist der Anfang gut, und wie wirs w;nschen koennen,
Das Mittel voller Angst, das End ist Herzeleid,
Ja, wol der bittre Tod. O kurze Froelichkeit!
Diess thut uns Wallenstein in seinem Spiel erweisen:
Der Kaiser pflag ihn selbst anfaenglich hoch zu preisen
Als eine Seul des Reichs (so nant' ihn Ferdinand),
Der Teutschen Furcht und Zwang, des Kaisers rechter Hand.
Bald aber, wie sein Glaub und Treu fieng an zu wanken,
Verkehrte sich das Spiel, man wandte die Gedanken
Auf seinen Untergang; der Tag gebar die Nacht,
Das Traurspiel hatt' ein End' und er ward umgebracht.
So tummlet sich das Glueck, so laeuft es hin und wieder:
Den einen macht es gross, den andren drueckt es nieder;
Sein End' ist oft der Tod. O, selig ist der Mann,
Der sich der Eitelkeit des Gluecks entschlagen kan.

Johann Rist
(1607–1667)


На убийство герцога Фердинанда Эгерского

Что наша...?  жизнь трагедья роковая:
начало розовое, того желаем,
жуть не добыв терять, конец
терновый –  суетам ли подвигам венец.
Смерть навсегда, а счастье скоротечно...
так Валленштейн был Кайзером отмечен,
опорой Рейха и Десницей зван,
грозил врагу, но вера наразвал,
а верность дрогнула,  и полководец
убит своими на изводе;
даря одних, другим судьбу инача,
изменница в миру кружит удача
то вознесёт, то свергнет в прах,
нередко насмерть. Тот блажен, кто
с судьбой и случаем в сложенье.

перевод с немецкого Терджимана Кырымлы


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