Was wir sagen

[Intro — Wind sound, horn, slow drum, deep voice]

H;rt! H;rt, ihr V;lker!
Die Worte sind nicht neu.
Der Wind trug sie ;ber die Berge,
bevor der Mensch sie kannte.

[Verse 1 — Slow, marching rhythm]

Sie kamen von den Inseln —
mit Buchstaben auf der Zunge.
Sie nahmen unser Feuer,
sie nannten es ihr Licht.
Doch jeder Funke flog vom Osten,
jedes Wort hat ein Gesicht.

**[Chorus 1 — Deep chant, male choir]]

Alle Worte sind von EINEM Atem.
Alle V;lker seh’n den gleichen Stern.
Der Wind weht ;ber H;gel, Stein und Felder —
und das Wort kehrt heim — wohin es will, so fern.

[Verse 2 — Linguistic war, slow and heavy]

Ihr nennt es «WATCH» — wir seh’n die Augen.
Ihr nennt es «STAR» — wir seh’n den Stein.
Wer das Wort vom Himmel nimmt,
wird einst vom Wort getrieben sein.
«SERENDIPITY»? Nein — es war der Vogel,
der im Feuer sang,
sein Schrei hallt noch in unsern Adern,
lang bevor der Hammer klang.

[Verse 3 — Cossack memory in the north]

Und die Briten? Sind sie Feinde?
Oder Br;der im Geist?
Sie rasierten ihre Sch;del —
doch die Seele blieb unverweist.
Ich sehe rote Hemden, Schwerter,
einen Tanz im Abendrot —
nicht die Sprache trennt die Herzen,
sondern der, der sie verbot.

[Chorus 2 — Full choir, battle rhythm]

Alle Worte sind von EINEM Atem.
Alle V;lker seh’n den gleichen Stern.
Der Wind weht ;ber H;gel, Stein und Felder —
und das Wort kehrt heim — wohin es will, so fern.

[Verse 4 — Word-scraping, shamanic]

«WARM» — ich sp;re dein Gl;hen,
«COLD» — dein dunkles Grab.
«WIDE» — das weite Land vor Augen,
dort wo einst der Riese schlief.
Jedes Wort ist eine Wunde,
jede Wunde ist ein Ruf,
wer die W;rter neu benennt,
stellt den Himmel auf den Kopf.

[Verse 5 — Short and long, body and blood]

«SHORT» — der Pfeil, die kurze Rast,
«LONG» — der Weg zu Dir.
«KNEE» — das Beugen vor dem Gr;;eren,
«NOSE» — das Sp;ren im Revier.
«RED» — das Blut der Ahnen,
«NEW» — der Sohn der Zeit.
«BLACK» — die Rinde der alten Eiche,
die f;r unsre Wurzeln schreit.

[Verse 6 — Beasts and kin]

«FISH» — der Fluss, der Heimweh tr;gt,
«SWINE» — der wilde Wald.
«COW» — das Horn, die Milch der Riesen,
«DAUGHTER» — die T;r, die offen h;lt.
Sag mir, Bruder, sag, wer lehrte dich das Sprechen?
War es der Wind — oder der, der uns bewacht?

**[Bridge — Epic, ritual, almost prayer]]

Niemand ist, niemand ist,
au;er dem EINEN Gott.
Niemand ist, niemand ist,
au;er dem EINEN Gott.
(Ai-ja-ja-li-la-la-la...)

[Verse 7 — Biblical finale, tribal]

Breite aus, Gott, das Zelt des Jahet,
er wohne bei den S;hnen des Sem.
Der Wind tr;gt den Fluch und den Segen —
;ber Fluss und ;ber Strom.
Kein Heer, kein Schwert, kein falscher Name
h;lt das Wort, das aus Dir kam.
Denn alle Sprachen sind vom EINEN,
jede Sprache ist Dein Samen.

[Outro — Slow fading, choir whispers]

Ai-ja-ja-li, ai-ja-la,
die Erde schl;ft — der Himmel wacht.
Ai-ja-ja-li, ai-ja-la,
das Wort war nie — im Besitz der Nacht.

(fl;sternd)
Sie haben viel genommen...
aber der Wind — der Wind ist frei.

© 2026 Константин Владимирович Штоббе. Все права защищены.

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