So stark ist Seine Liebe

Ich bin erlöst durch Jesu teures Blut,
Das einst vom Kreuze floss auch mir zugut.
Dort litt Er Pein und starb für mich, mein Herr,
Mein teurer Heiland. Wie war es Ihm so schwer!

Er litt für mich und starb am Kreuzes Stamm,
Als unschuldiges und heil’ges Gottes Lamm.
„Vergib ihnen, o lieber Vater Mein!“ –
Rief Er am Kreuz zu Gott in Todes Pein.

Durch Jesu Blut bin ich für immer frei!
Die Sündenketten sprangen dort entzwei,
Als Er den Tod bezwang, als es geschah.
Dort ist der Himmel allen Menschen nah.

Und wer da glaubt an den Erlösungstod
Des Gottes Lammes, an das Himmels Brot,
Das einst gebrochen wurde uns zugut –
Der wird geheiligt durch des Heilands Blut.

Auch heute hat Sein Blut dieselbe Kraft,
Erlösung bringt es von des Satans Macht
All denen, die im Glauben beten an
Das heil‘ge, reine Gottes Opferlamm.

Anbetung, Ehre sei nur Ihm gebracht!
Es ist das helle Licht nach finstrer Nacht,
Es ist der rechte Weg ins Himmelreich.
Vor Ihm, dem Treuen, sind wir alle gleich.

So stark ist Seine Liebe, wie der Tod,
Sogar viel stärker, Er, des Himmels Brot,
Führt uns mit Seiner starken Hand zum Ziel,
Uns, die Ihm Glauben schenken. Wir sind viel.

Der Weg ist dornig, der zum Leben führt,
Doch Jesu Liebe ist es, die regiert
In unsren Herzen und in unsrem Geist,
Die uns den rechten Weg zum Himmel weist.

Breit ist der Weg, der zur Verdamnis führt,
Auf dem der Feind die Menschen leicht verführt,
Die leichtsinnig ihm folgen Tag und Nacht,
Mit denen er sein Spiel mit Freuden macht.

Sie glauben nicht, bis hin zur letzten Stund‘,
Dass sie gefangen sind, nicht ohne Grund,
Denn listig ist der Feind, der Seelen Feind,
Der es mit allen Menschen böse meint.

Der Weg ist breit und fröhlich ist das Volk,
Doch die Gefahr ist nicht in dem Gewölk,
Das über ihnen ist – es ist die Front,
Weil’s immer dunkler wird am Horizont.

Und eines Tages ist es dann zu spät,
Denn ernten muss man, was man hat gesät.
Wer nicht geglaubt hat an das Opferlamm,
Der geht verloren. Ja, so ist es dann.

Doch wer sein Leben Jesus hat geweiht,
Wer Ihm, dem Herrn, zu folgen war bereit
Und schätzte hoch Sein teures heil‘ges Blut –
Der weiß es wohl: ihm geht’s am Ende gut.

Mit Jesu leben hier, im Erdental –
Heißt: einst mit Ihm zu sein im Hochzeitssaal,
Als Seine heißgeliebte reine Braut,
Die sich hat Ihm in Liebe anvertraut.

Das Leben hier ist kurz und voller Schmerz,
Doch Gottes Geist zieht uns stets himmelwärts.
Wir wollen ewig sein, von Herzen gern
Dort droben, in der Herrlichkeit des Herrn.

15.07.2026


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