Макс Даутендей. Вечер мглистый
Со склона вечерней горы
из памяти день поглотив,
над городом мгла до поры
тянула прощай-не-прости.
Ни звёзд, ни луны. Огоньки
с домами в тумане плыли–
недальние невелики,
и не было доли вдали,
но мёд листопада горчил
так, словно в невидимом там
на утро в бессчастной ночи
последний букет расцветал,
и осень на час отогнав,
фиалками мглу оновив,
до нашего зимнего сна
ты смолвила слово любви.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Im nebelnden Abend
Wir sassen im nebelnden Abend
Auf der Bergbank ueber der Stadt,
Und unsere Gedanken vergassen
Den Tag, der noch eben versank.
Sternlos stand der Himmel, wie ohne Dank,
Nur im Tal sich Licht bei Licht einfand.
Dort rueckten die Haeuser zur Nacht ganz dicht
Und sassen im Nebel, wie ohne Land.
Ein guter Duft von welkem Laub
Hing wie Honigwaben bei uns in der Luft,
Als stand irgendwo hinter dem Nebelrauch
Ein suesser atmender Blumenstrauch;
Als sind bei den Worten, die Du gesprochen,
Viele Blumen rings aus der Erde gekrochen
Und haben den Herbst und die Nebel vertrieben,
Warme Worte, die den ewigen Fruehling lieben.
Max Dauthendey
1864—1918
Свидетельство о публикации №126062103320
