Die Collage
Die fraenkischen Haine entschlummern zur Nacht,
Und Monnem verblasst in dem Schleier der Pracht.
Mathilde von Grablitz blickt traeumend ins Licht,
Streicht Friedrichs gewaltigen Schnurrbart und spricht:
„Vereng’ die Bereiche der ewigen Pflicht,
Verberge erstarrende Raeume der Sicht.“
Zum Tanz in der Kaelte, im fahlen Zwielicht —
Ihr treuer Chaot vergeht einfach nicht.
Als Opferlamm steht er vor uraltem Tor,
Das Unwesen ruft er eindringlich hervor.
(- Ich kann doch nichts dafuer! Er ist von selbst gekommen!)
Dann greift er schon wieder die eisige Hand.
Doch magischer Treibstoff wird voellig verbrannt.
Nun stockte Mathildes versinkender Flug.
Durch Felder und Waelder im naechtlichen Zug.
Behuete, o, Inkub dein luesternes Amt!
„Hilfe! Not just anybody
... Verdaaaammt!“
„Bezahlt doch dem Charon Entfernungsentgelt!“
Kupferne Muenze – das taugliche Geld
Von suedlichen Huegeln zum friesischen Sand —
Dreht sich Megaere am finsteren Rand.
Als Opferlamm steht vor dem neuen Portal
Ihr treuer Chaot — und stirbt nicht einmal.
Er fliegt ihr entgegen durch Suempfe und Ried,
Wie herbstliches Laub, das den Espen entflieht,
Er fliegt ihr entgegen durch Suempfe und Ried —
Wie herbstliches Laub, das den Espen entflieht.
(- Ich bin unabhaengig und frei!
Verwoehn mich, sonst bin ich verdunstet!
Issparilass)
19.06. 2026
Свидетельство о публикации №126061900736