Шарлотта фон Алефельд. Лучшая родина
Покинув родину, желаешь
покраше новую обресть,
где доля, вхожему незлая,
окажет прибывшему честь,
такк с Богом в путь и посох в руку,
в удачу верь, судьбу верши;
нелёгкий путь утишит муку
по нови страждущей души!
"Застоя лучше перемена,
ищу тепла, уют и свет.
Упрямым мускулам и венам
покоя на постое нет,
покуда родина иная
хожальца издали манит,
пока не хлебом-солью, знаю,
приветят встречные огни..."
В краю любви, добра и счастья
в блаженном трудно-далеко
к прихожим радостно участны
встречают мёдом-молоком!
Пока надежда не сдаётся,
усталым жизнью по пути,
пока ведут луна и солнце,
позволь и мне с тобой идти.
"Туда всем порознь, а одна
ступай елико налегке–
дорога временем дана:
готовы свечи вдалеке–
не звёзды там на небесах,
тут плоть приблудную могила
низводит с лоном гроба в прах
встречая холодно, но мило;
одна без спутницы душа
стремится в вышние просторы
спуская грёзы до гроша,
надежд сиротские укоры
сметая с крыльев, свысока
с земным на выдохе прощаясь:
в отчизну вечную вмещаясь,
всяк обретает что искал."
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Das schoenere Land
So willst Du nun die traute Heimath fliehen,
Wo Dir des Lebens Morgenroth getagt? -
In fern entlegne Laender willst Du ziehen,
Weil Dir das Schicksal manchen Wunsch versagt?
So nimm den Wanderstab und suche Frieden -
Die Ferne lindre Deinen bittern Schmerz,
Und giesse sanft, was hier Dir nicht beschieden,
Der Freuden Fuellle in Dein sehnend Herz.
»Mit Zuversicht hoff; ich sie dort zu finden,
Denn einem schoenern Lande eil; ich zu;
Dort weicht die Nacht vom trueben Blick des Blinden,
Dort laechelt dem Gequaelten stille Ruh.
Dort rieseln durch die Fluren Balsamquellen
Und heilen mild den Wandrer der sich naht,
Und eines lichtern Tages Strahlen hellen
Mir dort den dornenlosen, heitern Pfad.«
Wie heisst das Land, das Dir so freundlich winket?
Auch mir erdrueckt manch; banger Gram das Herz,
Und nur durch graue Nebelwolken blinket
Der Stern der Hoffnung matt in meinen Schmerz.
Lass mich mit Dir das schoene Land erreichen,
In welcher Ferne daemmert es empor?
Ach einer Zauberinsel muss es gleichen,
Die zum Asyl sich eine Fee erkohr.
»Bist Du entschlossen, muthig ihm zu nahen,
So wirf gleich mir des Lebens Buerde ab.
Dann wird es Dich in Himmelsglanz empfahen,
Denn seine dunkle Pforte ist das Grab,
Nicht schauerlich ist es hinab zu steigen,
Gern sieht man ja das drueckende Gewand
Am mueden Abend aufgeloest entweichen,
Winkt suesse Ruh; uns an des Schlummers Hand.«
»Der Koerper ist ein Sohn der schweren Erde -
Er sinkt zurueck in seiner Mutter Schooss;
Der Geist, befreit von irdischer Beschwerde,
Ringt siegend sich zu ew;ger Dauer los,
Und aufwaerts strebend in die hoehern Raeume,
Fuehlt er nicht mehr den unbezwungnen Schmerz,
Es fliehn des Lebens Bilder hin wie Traeume
Und seine Heimath winkt ihm himmelwaerts.«
Charlotte von Ahlefeld
1777 - 1849
Свидетельство о публикации №126060801506
