Ich kann fliegen
ich wollt es l;schen, tilgen – doch verga;
den Weg zu meinen tiefsten, stummen Flittern,
drum trag ich nun den Schmerz wie kaltes Glas.
Ich bin nicht tot – doch Leben ist das nicht.
In mir ein Heulen, das nach au;en dr;ngt.
Ich w;rd so gern herausschrein, bis es bricht,
was meine Seele in den Abgrund senkt.
Mir scheint, als k;nnt ich fliegen – frei und weit,
wenn ich am Rand des Felsens Atem hole;
ich schrei hinaus in dieses Windgeschrei,
als w;rd ich St;rme brechen mit der Seele.
Ich starrte lang in graue Leere weit,
nun starrt sie selbst zur;ck in meine Mitte.
Sie ;ffnet Dunkelheit wie ein Geleit
und ringt um meine Seele – bittre Bitte.
Mir scheint, als k;nnt ich fliegen, wenn ich blind
die Augen ;berm Abgrund leis’ verschlie;e.
Ich k;mpfe noch – doch Kr;fte sind wie Wind,
und Illusionen sind’s, die mich umflie;en.
Ich will nicht gegen diese Welt mehr ziehn,
nicht Teil von ihrem kalten Kreisen werden.
Mir scheint, als sei mir alles fremd erschien,
drum l;se ich mich von des Weltsystems Beschwerden.
Doch mache ich den Schritt nicht in das Nichts,
ich breite Fl;gel aus und steige weiter!
Ich seh das nackte Uhrwerk dieses Lichts,
ber;hr es nicht – ich lese die Welt, nur heiter.
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