Plumpsklo

Plumpsklo

Jan. 11, 2018, 5:19 PM EST / Updated Jan. 12, 2018, 7:47 AM EST
By Ali Vitali, Kasie Hunt and Frank Thorp V

WASHINGTON — President Donald Trump referred to Haiti and African nations as "shithole countries" during a meeting with a bipartisan group of senators at the White House, a Democratic aide briefed on Thursday's meeting told NBC News.

Trump's comments were first reported by The Washington Post, which said the nations referred to by Trump also included El Salvador.

The U.N. human rights office said the comments, if confirmed, were "shocking and shameful" and "racist," while Haiti's foreign minister summoned the U.S. Charg; d’Affaires Robin Diallo for clarification.

Two sources briefed on the conversation say that during the portion of the conversation about Haiti — which came at the top of the exchange that led to the “shithole” comment — the president questioned why Haitians should be given specific consideration.

“Why do we need more Haitians, take them out,” he said, according to sources. Someone else in the room responded: “Because if you do, it will be obvious why.”


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Outhouse

From Wikipedia, the free encyclopedia
"Shithouse" redirects here. For the American film, see Shithouse (film). For underhand sporting tactics, see Gamesmanship. For other uses, see Shithouse (disambiguation).
"Dunny" redirects here. For other uses, see Dunny (disambiguation).
Not to be confused with Chemical toilet.

Historical community sanitation poster promoting sanitary outhouse designs (Illinois, US, 1940)

Outhouse in the mountains in northern Norway

An outhouse in Le Palais, Brittany

An outhouse — known variously across the English-speaking world otherwise as bog, dunny, long-drop, or privy — is a small structure, separate from a house or main building, which covers a toilet. This is typically either a pit latrine or a bucket toilet, but other forms of dry (non-flushing) toilets may be encountered. The term may also be used to denote the toilet itself, not just the structure.

Outhouses were in use in cities of developed countries (e.g. Australia) well into the second half of the twentieth century. They are still common in rural areas and also in cities of developing countries. Outhouses that are covering pit latrines in densely populated areas can cause groundwater pollution.



Plumpsklo mit traditionellem Herz-Loch in der T;r

Plumpsklo im Geb;ude

Schultoilette aus Portz um 1900 im Freilichtmuseum Roscheider Hof

Zugtoilette mit Fallrohr

Reihenplumpsklo der Bundeswehr (ehemaliger Truppen;bungsplatz J;gerslust)
Plumpsklo ist der umgangssprachliche Begriff f;r eine Toilette ohne Wassersp;lung (Trockentoilette), bei der der Kot samt Urin in einen Kasten oder eine Grube f;llt (plumpst) und dort verbleibt, bis die Grube beziehungsweise der Kasten gef;llt ist und der Inhalt entsorgt wird. Alternativ wird die Grube – Sickergrube genannt – zugesch;ttet und eine neue in einiger Entfernung ausgehoben; dieser Vorgang wiederholt sich zyklisch („wanderndes Plumpsklo“). Plumpsklos sind von anderen Trockentoiletten, wie zum Beispiel Komposttoiletten oder Trockentrenntoiletten, zu unterscheiden.

Historisches
Im alten Rom waren Plumpsklos mit mehreren Sitzen (ohne Trennwand) zur Benutzung durch mehrere Personen gleichzeitig verbreitet. Dort galt der Toilettengang als gesellige Angelegenheit, H;ndler konnten ;ber Gesch;ftliches reden, noch heute spricht man von der Verrichtung des Gesch;fts. Das Plumpsklo kann als Weiterentwicklung des Stehklos mit einem horizontal angebrachten Balken zum Sitzen (im Volksmund „Donnerbalken“) angesehen werden.

In Ortschaften ohne Abwasserentsorgung waren Plumpsklos fr;her weit verbreitet. Die F;kalien wurden in Jauchegruben gesammelt und regelm;;ig abgepumpt.[1] Der Komfort dieser Toiletten war weitgehend den Wasserklosetts nachempfunden. Gesp;lt wurde aber nicht, sondern stattdessen eine Klappe am unteren Ende des Keramikbeckens ge;ffnet und bei Bedarf mit etwas Wasser aus einer danebenstehenden Kanne nachgeputzt.

Eine Sonderform des Plumpsklos ist der sogenannte „Freischwinger“. Im ersten Stock gelegen, meist giebelseitig direkt ;ber dem Stallmisthaufen, befand sich in einem erker;hnlichen Anbau der sogenannte Abtritt oder Abort. Zur Reinigung wurde das direkt daneben gelagerte weiche Sp;theu (Grummet) verwendet. Die F;kalien fielen auf den Misthaufen oder bei Burgen und Schl;ssern ins freie Gel;nde. Siehe hierzu Aborterker.

Arch;ologie
Im arch;ologischen Bereich werden Sickergruben unter einem Plumpsklo als Kloaken bezeichnet. W;hrend des Mittelalters und in der Fr;hen Neuzeit wurden sie in St;dten neben ihrer Funktion als Toilette auch zur Entsorgung von Abf;llen aller Art genutzt. Bei Ausgrabungen finden sich daher in ihnen oft Alltagsgegenst;nde. Dazu z;hlen vor allem Keramik- und Glasfunde. In Kloaken herrschen in vielen F;llen ausgezeichnete Erhaltungsbedingungen f;r organische Materialien (z. B. Holz, Leder), so dass hier Gebrauchsgegenst;nde geborgen werden k;nnen, die sonst nicht ;berdauert h;tten. Die Erhaltung ist durch die Lage im Einflussbereich des Grundwassers und die kompakte Lagerung der F;kalienschichten bedingt. Da keine Durchl;ftung herrscht, wird die Zersetzung der Kloakensedimente gehemmt.[2]

Plumpsklos heute
Insbesondere in ;rmeren L;ndern sind Plumpsklos auch heute noch h;ufig zu finden.

Auch in den l;ndlichen Gegenden Schwedens und Finnlands kommen Plumpsklos noch relativ h;ufig vor. Man findet sie vor allem im Zusammenhang mit ;lteren Geb;uden, die heute als Freizeith;user (Stuga, M;kki) verwendet werden. Die schwedische Bezeichnung ist „Dass“ oder „Utedass“ (Au;enklo), was auf den Artikel im deutschen Begriff „das Haus“ zur;ckzuf;hren ist. F;r die Entsorgung der F;kalien sorgt gegen Geb;hr die Gemeinde. Ein Entsorgungsabonnement kann auf die Sommermonate beschr;nkt werden. Auch an schwedischen Str;nden oder in finnischen Nationalparks werden Plumpsklos aufgestellt.

Laut einer Entscheidung des LG Hamburg reicht f;r ein Ferienhaus auf einem naturbelassenen Grundst;ck ein Plumpsklo aus, ohne dass der Vermieter explizit darauf hinweisen muss.[3]


Steh-Plumpsklo am Aydarsee in Usbekistan
Plumpsklos in Eisenbahnz;gen
Bis heute finden Plumpsklos (Fallrohrtoilette; „Offene Bauart“) in Eisenbahnz;gen Verwendung. Dabei werden F;kalien und Urin durch eine Klappe und ein Gummi- und/oder Metallrohr auf die Gleise abgelassen, weswegen der Gebrauch in Bahnh;fen verboten ist. Vorteilhaft ist, dass diese Toiletten kaum Wartung ben;tigen. Abgesehen von der regelm;;igen Reinigung muss gelegentlich der ;ber der Decke angebrachte Wassertank nachgef;llt und Toilettenpapier nachgelegt werden. Au;erdem sind die dicken Fallrohre relativ unempfindlich gegen Verstopfungen. Nachteilig ist die Verschmutzung von Schwellen, des Bahndamms und unterhalb von Br;cken und Viadukten gelegener Grundst;cke (siehe Rendsburger Hochbr;cke #Informatives) oder gar der sich dort aufhaltenden Personen mit F;kalien.

In deutschen Z;gen sind Plumpsklos inzwischen weitgehend durch Vakuumtoiletten ersetzt worden, die ein geschlossenes Abwassersystem erlauben.

Offene Zugtoiletten sind auch bei Baustellen f;r die Arbeiter eine zus;tzliche Bel;stigung. Auf der Baustelle im unterirdischen Teil des Z;rcher Hauptbahnhofs f;hrte die Verschmutzung durch F;kalien im Herbst 2011 sogar zum Streik der Bauarbeiter.[4] Bei den Schweizer SBB hatten 2011 noch 42 % der Z;ge oder rund 1300 Wagen offene Toiletten, die erst bis 2019 komplett umger;stet oder ersetzt werden sollten.

Hochgeschwindigkeitsz;ge k;nnen nicht mit Toiletten dieser Bauart ausgestattet werden, da die bei Einfahrt in einen Tunnel mit hoher Geschwindigkeit entstehenden Luftdruckschwankungen den Inhalt des Fallrohres zur;ckdr;cken k;nnten.[5] Bei Hochgeschwindigkeitsz;gen mit Druckkabine w;re eine offene Verbindung nach au;en ohnehin nicht m;glich.

Andere Toiletten
Aborterker
Chemie-Toilette
Donnerbalken
Hocktoilette
Komposttoilette
Mobile Toilettenkabine
Trockentrenntoilette
Siehe auch
Stuhlgang
Welttoilettentag
Welttoilettenorganisation
Literatur
Abtritt, H;u;gen, heimlich Gemach. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollst;ndiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und K;nste. Band 1, Leipzig 1732, Sp. 213.
Daniel Furrer: Wasserthron und Donnerbalken. Eine kleine Kulturgeschichte des stillen ;rtchens. 2. durchgesehene Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-89678-248-9.
Roy Palmer: Auch das WC hat seine Geschichte (Originaltitel: The Water Closet. A New History, ;bersetzt von Charles Glanzmann und Rudolf Kulzer). Pfriemer, M;nchen 1987, ISBN 3-7906-0067-9.
Mila Schrader: Plumpsklo, Abort, stilles ;rtchen. Edition Andersweit, Sudesburg-H;sseringen 2003, ISBN 3-931824-25-X. Digitalisat (Memento vom 5. Juli 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,27 MB).
Weblinks
Commons: Plumpsklo – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Plumpsklo – Bedeutungserkl;rungen, Wortherkunft, Synonyme, ;bersetzungen
Einzelnachweise
Franz-Josef Sehr: Vor 60 Jahren in Obertiefenbach: Die erste Kl;ranlage im Kreis. In: Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg (Hrsg.): Jahrbuch f;r den Landkreis Limburg-Weilburg 2026. Limburg 2025, ISBN 3-927006-63-7, S. 303–307.
Pollen aus dem „stillen ;rtchen“ (Memento vom 17. M;rz 2016 im Internet Archive) bei L;neburger Stadtarch;ologie e. V.
LG Hamburg, Urteil vom 23. August 2002, Az. 313 S 78/02.
Kot und Urin auf Arbeiter
Plumpsklos in Hochgeschwindigkeitsz;gen
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4283463-6 (GND Explorer, lobid, OGND)
Kategorien: Bad und WCAbwasserbehandlungSanit;rtechnikKot


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