Lass mich nicht in meinem Kummer untergehen

Der Schmerz zerrei;t die Stille wie ein Licht,
das scharf und grell durch meine Seele schneidet.
Mein Geist erzittert, doch mein Fl;stern bricht:
„Herr, gib mir Antwort, die mich still begleitet.
Bin ich allein, die dieses Leid noch tr;gt?“

Ich sinke nieder, kraftlos, ohne Halt,
und atme Luft, als w;r sie mein Erbarmen.
Die Welt um mich wirkt fremd und bitterkalt,
vergisst, dass Herzen Trost in schweren Armen.

O, lass mich nicht, mein Gott — und schneid hinweg
den L;rm der Leere, die im Dunkel grollt.
Nimm meine Schultern in Dein mildes Weg,
erleichter Schmerz und Pfad, der mich noch holt.

In Qualen meiner Seele halt mich fest,
lass nicht, dass ich in meiner Trauer falle.
Bewahr den Geist vor Krankheit, die ihn frisst,
schenk Zeit, in der die Schmerzen schweigen alle.

Und wenn mein Weg im Schatten weiterzieht,
schenk mir nur einen Strahl — so schwach, doch wahr —
damit das Leben in mir nicht versiegt
und ich mit Dir durch alles geh, mein Herr, ganz klar.


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