Die Wolke
So zart und federleicht,
Uber wie viel Stadte? Man weib es nicht,
Die sie im Fluge streicht.
Und wohin eilt sie so schnell?
Wo endet ihre Bahn?
Vielleicht traumt sie vom Himmelsquell
Und will die Erde nahn.
In dieser Wolke hoch und hehr,
Seh’ ich meines Traumes Schein,
Ich strecke meine Hand daher,
Und greife nach dem Flug, so rein.
Und mit ihr im Raum zu schweben,
All ihr Leid mit ihr zu teilen,
Ihre holde Anmut erleben,
Liebend und geliebt verweilen.
In der Wolke, die am Himmel zieht,
Seh’ ich mein zukunftig Los;
Einsam treibend, wie ein Lied,
Navigier’ ich grenzenlos.
Dem Winde willenlos ergeben,
Meinem Schicksal anvertraut,
Mess’ ich jede Meil’ im Leben,
Hoffend, dass mein Blick dich schaut.
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