Etwas in der sprache der liebe
I.
Mein Wunsch im Feuer verbrannt,
ein stilles Rascheln,
strebt zu dir zu gehen, sowie vom Nachleben.
Von Dornen zu anderen Sternen von Dornen.
Auf diese Weise brodelnden Fluesse stroemen,
und waehrend sie mich zu dir tragen,
offenbaren sie mir:
unsere Schicksale sind laengst geschmiedet,
und du wirst ein Punkt am Ende des Verses.
II.
Ich werde in die Zeichnungen des raschelnden Vorhanges eintauschen:
Frueh oder spaeter werde ich erfahren,
dass jemand mich liebt.
Dann werde ich mich in Worten einzuwickeln,
im Sommer,
unter dem Regen liegend;
dann im Herbst,
unter den fallenden Blaettern,
und selbst im Winter werde ich mich einzuwickeln.
Dann im Fruehling,
wenn ich mich in eine kleine Birke verwandeln werde,
der eine Melodie singt, unter den Blaettern,
waehrend der Schnee sich schmilzt.
Ich haette viele Harmonien mit dir gefunden,
die ich niemals gefunden haette,
wenn die Hand mir die Reime nicht gebracht haette…
III.
Ich habe deinen Blick fuer immer in meine Augen eingraviert.
Verstehst du? Ich werde mich auf ihn immer erinnern.
Aber lass uns
auf den Felsen liegen,
wie von Gott erm;dete Pilgern.
Mein Gedicht an dich wird weder Rhythmus halten,
noch Metrik, die Bote der Leidenschaft ist,
noch Reim,
das heisst Schoepfer von Prismen,
die sich auf dich ergiessen,
die in das Vergessen der Nacht fallen:
unsere Nacht.
IV.
…in unserer Nacht
gibt es Gedichte zu lesen —
ja,
wir haben darueber gesprochen.
Aber das gesamte Universum kann nicht gelesen werden,
bis beide Haende sich nicht von Schmerz zusammenrollen.
Und du wirst die Worte von den Gedichten nichtbegraben.
Zuerst muessen wir, wie ein Wuerfel in zwei Teile,
auf mein Bett zerbrochen werden…
und nur spaeter wirst du mir sprechen koennen:
“Es gibt Gedichte zu lesen…
halte sie, bitte”.
Oktober 2024
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