Am Abgrund
In denen Finsternis mich umschleicht.
Ich finde keinen Weg hinaus
Und blicke in den Abgrund, tief und graus.
Der Tod streckt seine Hand nach mir,
Als w;r ich in einem Albtraum hier.
Doch wei; ich: Du verl;sst mich nie,
Bewahrst mein Herz und f;hrst mich heim.
Ich wei;, mein Gott, Du bist mir nah,
Du l;sst mich nicht allein in Gefahr.
Lass meine Hand nicht los im Leid —
Bleib einfach hier in dieser Zeit.
Ich bitte Dich: Lass meine Hand nicht los,
Wenn Wege enden, dunkel, hoffnungslos.
Auch wenn der Schmerz mein Fleisch mit schwerer Last durchdringt —
Dein leiser Ruf heilt die Angst in meiner Brust.
Mein steter Gast ist Schmerz bei Tag und Nacht,
Doch ;rzten fehlt die Kraft, die mir Linderung verschafft.
Ich ringe nach Atem, ganz in Tr;nennacht,
Und in mir lebt die Angst, die heimlich aufgewacht.
Was morgen kommt, bleibt mir noch verborgen,
Doch fest vertrau ich Dir mit aller Macht.
Ob unter Freunden oder still allein —
Lass mich nicht fallen in der tiefsten Pein.
Ich danke Dir, o Gott, f;r den Schein der Freundschaft,
F;r Hoffnungslicht im Dunkel meiner Pein.
F;r Deine G;te, die mich im Leben h;lt,
Und Deine Kraft, die meinen Geist nicht klein werden l;sst.
Ich will gesund sein, leben ohne Leid,
Ich will nicht sterben, bitte um Dein Geleit.
Doch wenn ich sterbe, ist es vor Deinem Blick nicht das Ende —
Du wirst mich wecken, f;hrst mich neu zur;ck.
Ich will gesund sein, leben ohne Leid,
Ich will nicht sterben, bitte um Dein Geleit.
Doch wenn ich sterbe, ist f;r Dich nichts unm;glich —
Mein Schlaf bleibt nicht f;r immer, nicht f;r ewig.
Du l;sst mich nicht vergehen in der Nacht,
Nicht in der Erde, dunkel, kalt.
Du wirst mich rufen, wenn der Morgen erwacht,
Und f;hrst mich heim ins Leben, das mir Frieden macht.
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