Entscheidungen getroffen
Der Kritiker steht nicht ausserhalb des Geschehens, das er kritisiert.
Er ist involviert, er ist beteiligt.
Er fuehlt sich als ein Teil des Geschehens und als ein moegliches Opfer dessen.
Deshalb geht er mit Dir ins Gericht.
Deshalb haelt er Dir Deine „Fehler“ vor.
Deshalb macht er Dich auch nieder.
Der Kritiker ist wichtig und wenn Du wichtig sein willst, musst Du auf ihn h;ren.
M;glicherweise ist er allerdings auch nur wichtig, weil Du wichtig sein willst.
Wahrscheinlich willst Du fue;r die Menschen in Deiner Umgebung wichtig sein, willst in ihrem Leben eine Rolle spielen.
Deshalb hat der Kritiker ein Zuhause in Dir.
Er soll Dich aus den Augen der Anderen betrachten, jener, die Dir wichtig sind.
Er soll Dir sagen, was Dich in ihren Augen wichtig macht.
Aber Dein Kritiker weiss ueber Dich genauso wenig wie die Anderen.
Er weiss nicht, was Du zu geben hast und er weiss nicht, wer Du wirklich bist.
Er nimmt vom Standpunkt des Betroffenen aus die Beobachtung der Anderen zum Anlass seiner Kritik an Dir.
Wenn Du den Kritiker entmachten willst, kannst Du damit beginnen, ihn selbst zu beobachten.
Ein Beobachter steht ausserhalb des Geschehens, geht innerlich auf Abstand dazu.
Ein Beobachter urteilt nicht ueber das, was er sieht.
Ein Beobachter registriert und sammelt Informationen, damit irgendwann Entscheidungen getroffen werden k;nnen.
Der Beobachter nimmt sich selbst nicht wichtig.
Der Beobachter ist ein Aspekt Deines Bewusstseins.
Du brauchst ihn, um Dir Deiner selbst bewusst zu werden.
Es liegt an Dir, wem der beiden Du Deine Aufmerksamkeit schenkst, dem Kritiker oder dem Beobachter.
Dem Beobachter begegnest Du immer dann, wenn es Dir gelingt, innerlich Abstand vom Geschehen zu nehmen.
Свидетельство о публикации №126040907303
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Дочь Егора 11.04.2026 08:28 Заявить о нарушении