mit gegen Windmuehlen kaempfen

mit / gegen Windm;hlen k;mpfen; einen Kampf gegen Windm;hlen f;hren

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Bedeutung:
einen sinnlosen Kampf (gegen einen eingebildeten Gegner) f;hren; keine Aussicht auf Erfolg haben S
Beispiele:
Wir sind es leid, noch l;nger gegen Windm;hlen zu k;mpfen
Ich sehe keinen Sinn darin, weiter gegen das Unrecht wie gegen Windm;hlen zu k;mpfen
Es bringt nichts, gegen Windm;hlen zu k;mpfen oder die normative Kraft des Faktischen zu ignorieren
Haben Sie schon einmal das Gef;hl, mit Ihren Ma;st;ben und Idealen gegen Windm;hlen zu k;mpfen und machtlos und ohnm;chtig zu sein?
Seine Methode, der traurigen Realit;t aus dem Weg zu gehen, bestand darin, gegen Windm;hlen zu k;mpfen
Der Umgang mit der Wiesbadener Ministerialb;rokratie glich dabei mehr einem Kampf mit Windm;hlen als einem Erfolg versprechenden Einsatz
Meine ersten Attacken galten abgedroschenen Phrasen, unertr;glichen Modew;rtern, l;stigen Anglizismen und Unw;rtern aus dem Journalisten- und Politikerjargon. Ein Kampf gegen Windm;hlen, daran konnte von Anfang an kein Zweifel bestehen
Auch hier k;mpft die Opposition gegen den wissenschaftlich-technischen Fortschritt. Der internationale Erfolg der Neutronenquelle wird ihren r;ckw;rts gewandten technologiefeindlichen Kampf ebenso absurd erscheinen lassen wie den Kampf gegen Windm;hlen
Neben all den christlichen Gedanken schwirrt den Kommunionkindern auch im Kopf herum, was sie wohl alles geschenkt bekommen. Von allen Seiten werden sie gefragt, was sie sich w;nschen. Den Kindern kommt das vor wie Geburtstag und Weihnachten an einem Tag. "Gegen dieses Konsumdenken anzuk;mpfen, w;rde bedeuten, gegen Windm;hlen zu k;mpfen", sagt Peter Maus

Erg;nzungen / Herkunft:
mit Windm;hlen: selten (2); Geht zur;ck auf die Romangestalt Don Quijote von Cervantes (1605/15), der als Ritter gegen Windm;hlen k;mpft (der "Ritter von der traurigen Gestalt"), die er f;r Riesen h;lt. Im 9. Kapitel wird beschrieben, wie er schon bei der ersten Windm;hle scheitert: Trotz Warnung seines Knappen Sancho galoppiert er mit eingelegter Lanze auf die M;hle zu. Als er gegen den sich drehenden Fl;gel st;;t, werden Ross und Reiter hinweggeschleudert Q.

Die Redensart selbst ist aus dem Spanischen entlehnt (luchar contra molinos de viento) und auch in anderen europ;ischen Sprachen vorhanden. Bereits Lessing verwendet das Sinnbild in einer Abhandlung ;ber den Gelehrtenstreit ;ber den "moralischen Endzweck" der Trag;die: "Und so haben die Herren gut streiten; ihre Einbildung verwandelt Windm;hlen in Riesen; sie jagen, in der gewissen Hoffnung des Sieges, darauf los, und kehren sich an keinen Sancho, der weiter nichts als gesunden Menschenverstand hat" Q.



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2. „Durch den Wind sein“
Bedeutung: Wer „durch den Wind“ ist, ist verwirrt, aufgew;hlt oder geistig nicht ganz bei der Sache. Die Redewendung beschreibt einen Zustand von innerer Unruhe oder Zerstreutheit.

Herkunft: Die Herkunft ist nicht eindeutig gekl;rt, vermutlich stammt sie aus der Seefahrt. Starker Wind konnte die Orientierung erschweren und die Stabilit;t des Schiffs beeinflussen – ein Bild f;r Menschen, die aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Anwendung: „Seit dem Streit ist er v;llig durch den Wind – man kann kein klares Wort mehr mit ihm reden.“


Trump, der einen Kampf gegen Windmuehlen fuehrt, ist er voellig durch den Wind ... " Don Quijote


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