Aufmuepfigkeit

Gabriele Gysi: „1990 wurden 16 Millionen Ostdeutsche zu ,nichts’ erklaert“
AfD, Corona, Russland: Im Osten wird oft anders gedacht als im Westen. Woher das kommt, fragt Gabriele Gysi in ihrem neuen Buch. Ein Gespr;ch mit einer, die sich die Aufmuepfigkeit bewahrt hat

***
rebellious
defience

de·fi·ance
[d;;f;;;n(t)s]

noun
defiance (noun)
open resistance; bold disobedience:
"an act of defiance""the demonstration was held in defiance of official warnings"
Similar:
resistance
opposition
confrontation
non-compliance
disobedience
insubordination
dissent
recalcitrance
subversion
subversiveness
rebelliousness
provocation
daring
boldness
temerity
audacity
bravado
aggression
contempt
disregard
scorn
insolence
truculence
contumacy

mutinousness
Opposite:
submission
obedience


Aufsaessigkeit

Andere Woerter fuer Auf­muep­fig­keit ;

Unart Ungehorsam

***

widertborstig ???

***
Aufmuepfig

Aufm;pfig ist ein Adjektiv und bedeutet gemae; dem Woerterbuch Duden „aufsaessig“, „widersetzlich“. Urspruenglich war es vor allem in Oesterreich und in Bayern gebraeuchlich; in den 1960er und 1970er Jahren erlangte es weitere Verbreitung. Das zugehoeige Substantiv lautet Aufmuepfigkeit.[1]

Wortherkunft und Begriffsverwendung
Aufmuepfig stammt vom schweizerischen Wort muepfig im Sinne von widersprechend, das auf muffig zurueckgeht.[1]

Der Begriff wurde seit etwa 1960 in der deutschsprachigen Presse verwendet.[2] Von der Gesellschaft f;r Deutsche Sprache (GfDS), die ihren Sitz in Wiesbaden hat, wurde es 1972 zum „Spitzenwort“ der Woerter des Jahres 1971 erklaert. Es war der erste – und seinerzeit einmalig herausgegebene – sprachliche Jahresrueckblick dieser Art der GfDS; seit 1978 veroeffentlicht die GfDS jaehrlich die Woerter des Jahres.

Unter anderem bescheinigte damals der Sprachwissenschaftler Broder Carstensen dem Wort aufmuepfig „gro;e Popularitaet“.[3] Die GfDS fuehrte die zunehmende Bekanntheit auf die Verwendung des Begriffs in der „Sprache der ‚Linken‘“ zurueck.[4]

Literatur
Jochen A. B;r, Gesellschaft f;r Deutsche Sprache (Hrsg.): Von „aufm;pfig“ bis „Teuro“. Die „W;rter der Jahre“ 1971–2002. Dudenverlag, Mannheim u. a. 2003, ISBN 3-411-04201-X, S. 64, 106 ff., 311 (Thema Deutsch, Bd. 4; online bei Google B;cher).
Der Sprachdienst. B;nde 16–17, 1972. Gesellschaft f;r Deutsche Sprache, ISSN 0038-8459, S. 53 (online bei Google B;cher).
Weblinks
Wiktionary: aufm;pfig – Bedeutungserkl;rungen, Wortherkunft, Synonyme, ;bersetzungen
Wort des Jahres auf der Website der Gesellschaft f;r Deutsche Sprache (GfDS)
Einzelnachweise
 Angaben zu aufm;pfig. Auf: Duden Online; abgerufen am 14. August 2011.
 Rundschau. An American-German review. Band 6, 1976. National Carl Schurz Association, S. 102 (deutsch, englisch; online bei Google B;cher).
 Jochen A. B;r, Gesellschaft f;r Deutsche Sprache (Hrsg.): Von „aufm;pfig“ bis „Teuro“. Die „W;rter der Jahre“ 1971–2002. Dudenverlag, Mannheim u. a. 2003, ISBN 3-411-04201-X, S. 106 (Thema Deutsch, Bd. 4; online bei Google B;cher).
 Der Sprachdienst. B;nde 16–17, 1972. Gesellschaft f;r Deutsche Sprache, ISSN 0038-8459, S. 53 (online bei Google B;cher).


Рецензии