Lied des Erwachens

Auf dem gr;nen Gipfel steh’ ich still und klar,
fr;hes Sonnenleuchten streift mich wunderbar.
Welt erwacht aus der Nacht, und der Fr;hling beginnt,
wenn die Sch;pfung aus tiefem, langem Schlafe entrinnt.

In den Bl;ttern, im Schwung jeder zarten Gestalt
seh’ ich Gottes Handschrift – so rein und so bald.
Eine Bl;te, ge;ffnet im ersten Licht,
ist wie eine Signatur auf dem wei;en Gedicht.

Alles lebt, alles str;mt, alles bl;ht weit und breit,
und mein Herz wird vor hellem Entz;cken bereit.
Dieses Bild, das im Blick meine Seele ber;hrt,
hat mich leise zu lichtem Empfinden gef;hrt.

Dichte W;lder in Gr;n laden freundlich mich ein,
und der Himmel erstrahlt nun in Farben so rein.
Und der Duft frischer Erde im jungen Geviert
weckt in mir leise Tr;ume, die Fr;hling inspiriert.

Sonnenschein w;rmt die Wiesen im weichen Gewand.
Ich leb’ heute im Augenblick – frei und entspannt.
Jeder Atemzug Fr;hling bringt Frieden im Lot,
und die V;gel verk;nden des Fr;hlings Gebot.

Wunder staun’ ich im Weltbild, das Leben durchzieht,
und ich wei;: Meine Bitte zum Himmel entflieht.
Diese Z;rtlichkeit ringsum, die Freude in mir,
l;st mich auf in der hellen, erklingenden Zier.

In des Windes Atem find’ ich Sch;nheit und Sinn.
Er bringt Gaben der Blumen zum Herzen dahin.
Und der Wald fl;stert Weisheit aus uralter Zeit,
w;hrend Leben im Quell seine Wege erneut.


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