Atem des Fr hlings
Erwacht der Fr;hling — und mein Herz wird neu gef;hrt.
In Zweigen, Bl;ten regt sich still das Sein,
Und Leben kehrt in zarte Knospen ein.
Ein Schneegl;ckchen, so zerbrechlich, licht und zart,
Hat still mein staunend warmes Herz erharrt.
Sein Wei; — so rein wie Schnee im ersten Lauf,
Wie Fr;hlingsh;rner wecken’s Leben auf.
Im Hauch des Windes liegt ein leises Wort
Von Tagen, die erbl;hen immerfort.
Der Wald erz;hlt, wie Schatten sich befrein,
Und Fr;hling webt den Tag in warmes Sein.
Der Tau glitzert wie feiner Eiskristall,
Spiegelt das Wunder jeder Fr;hlingshall.
Die Sonne streift die Haut — und in der Brust erwacht
Die Freude, Frieden, Liebe voller Macht.
Ach Fr;hling! In deiner klaren Sch;nheit seh’
Ich Gottes Hand — und dank’ Ihm inniglich dabei.
In deinem Glanz find’ ich mein sanftes Wehn,
Ein Lied der Dankbarkeit erhebt sich frei.
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