Go tter aus Glas
O dunkler Wind, o Zeichen der Nacht,
;ber Mauern aus Glas zieht Schweigen.
Kyrie… lux fracta…
SZENE I (Heldentenor)
Ich h;r’ den Schwur im Eisen klingen,
im Herzen der T;rme, im Atem der Dr;hte.
Die Welt ist ein Rat aus Schatten,
und jeder Blick wird zur Klinge.
Sopran
Nicht Ruhm, nicht Sieg — nur Kindertr;ume,
die im Staub der Sirenen vergl;hn.
O Himmel aus Asche, trag unser Flehen,
eh’ Feuer das Lied verschlingt.
Chor (Die Stadt)
Wer ruft das Schicksal? Wer lenkt die Hand?
Die Stra;en beben, die N;chte sind blind!
Zwei Reiche im Zorn,
und ;ber dem Meer ein kaltes Gesetz.
Heldentenor
So webt ihr Netze aus Angst und Glas,
Firewall der Seelen, pulsierendes Rad!
Doch jeder Schlag in den Adern der Maschine
z;hlt Namen, die niemand mehr spricht.
Chor (fortissimo, antiphonal)
Dies ist die Stunde! Dies ist der Brand!
Stahlne Sonne, roter Sand!
Dona nobis pacem —
oder gebt uns den Mut zum Schweigen!
CLIMAX (Alle)
H;rt! Die H;rner der Tiefe!
H;rt! Den Donner aus Menschenhand!
Die Krone zerf;llt, der Eid wird Staub—
und dennoch: wir singen, wir stehen, wir fallen!
CODA (fl;sternder Chor)
Lux… in tenebris…
Ein Ton bleibt stehen —
wie ein Stern im Rauch.
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