Ach, welch ein Weib!
Mit dir wird selbst der Winter wieder Mai.
In meiner Welt entstand ein leiser Schauer,
Und meine Seele brach aus ihrem Kai.
Nur fl;chtig war die erste Stunde,
Doch sie ver;nderte den Lauf der Zeit.
Seitdem, in jeder Nacht und jeder Runde,
F;hrt mich mein Traum zu dir — so weit.
Ein Wimpernschlag von deinen Lidern,
Ein Funken Glanz in deinem Blick.
Darin — das All in seinen Gliedern,
Und jedes Wort klingt sanft und schlicht.
Du scheinst aus alten Sagenwelten,
Wo jedes R;tsel still erwacht.
Du ;berstrahlst all meine selten
Und k;hnsten Tr;ume in der Nacht.
Wie Geigen, die in Sehnsucht klingen,
So r;hrt dein Feuer meine Brust.
Nun kann ich nur von dir noch singen —
Was tun, damit du f;hlst die Lust?
Wie soll ich zu dir treten, sprechen?
Damit dein Herz sich mir entdeckt,
Damit mein Zartgef;hl, mein Schw;chen
Dich r;hrt — und Antwort in dir weckt.
Dein sanfter Klang, dein helles L;cheln,
Dein Schattenbild in meinem Sinn —
Sie rauben mir den Schlaf, zerbrechen
Den Frieden, seit ich dir verfallen bin.
Свидетельство о публикации №126030207205