Ach, welch ein Weib!

Ach, welch ein Weib, so voller Zauber!
Mit dir wird selbst der Winter wieder Mai.
In meiner Welt entstand ein leiser Schauer,
Und meine Seele brach aus ihrem Kai.

Nur fl;chtig war die erste Stunde,
Doch sie ver;nderte den Lauf der Zeit.
Seitdem, in jeder Nacht und jeder Runde,
F;hrt mich mein Traum zu dir — so weit.

Ein Wimpernschlag von deinen Lidern,
Ein Funken Glanz in deinem Blick.
Darin — das All in seinen Gliedern,
Und jedes Wort klingt sanft und schlicht.

Du scheinst aus alten Sagenwelten,
Wo jedes R;tsel still erwacht.
Du ;berstrahlst all meine selten
Und k;hnsten Tr;ume in der Nacht.

Wie Geigen, die in Sehnsucht klingen,
So r;hrt dein Feuer meine Brust.
Nun kann ich nur von dir noch singen —
Was tun, damit du f;hlst die Lust?

Wie soll ich zu dir treten, sprechen?
Damit dein Herz sich mir entdeckt,
Damit mein Zartgef;hl, mein Schw;chen
Dich r;hrt — und Antwort in dir weckt.

Dein sanfter Klang, dein helles L;cheln,
Dein Schattenbild in meinem Sinn —
Sie rauben mir den Schlaf, zerbrechen
Den Frieden, seit ich dir verfallen bin.


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