Heute nicht
Sieh mir nicht in die Augen...
Du machst mich w;tend...
Ruf mich heute nicht an...
Heute bin ich voller Groll.
Schreib mir heute nicht...
Heute bin ich so...
Ich hasse den Sonnenaufgang — er bringt mir den Tag,
An dem ich hier irgendwer sein muss.
Wieder Masken, Geschw;tz, leeres Gelabere,
Wieder Nerven, gespannt wie ein Draht.
Ruf nicht an...
Schreib mir nicht...
Schau nicht hin...
Wart nicht auf mich...
Ich hass euer Licht.
Ich hass euren L;rm.
Und erwartet keine Antwort.
Und wartet nicht,
Bitte...
Lasst mich allein in der Stille,
Vergesst mich heute,
Bitte, vergesst...
Immer nur dieses Echo im Telefon,
Stimmen, die kleben wie z;hes Harz.
Ich geh nicht ran. Wart nicht. Wozu das alles?
Heute herrscht in meinem Kopf nur noch splitterndes Schwarz.
Ruf nicht an...
Schreib mir nicht...
Schau nicht hin...
Wart nicht auf mich...
Ich hass euer Licht.
Ich hass euren L;rm.
Und erwartet keine Antwort.
Und wartet nicht,
Bitte...
Lasst mich allein in der Stille,
Vergesst mich heute,
Bitte, vergesst...
Ich hasse euer aufdringliches Lachen,
Euer "Wie geht's?" und die falsche Art.
Doch morgen werd' ich vielleicht als Mensch erwachen —
Heute aber knips' ich einfach das Licht aus und fahr' ab...
Ich ;bersteh's, lieg' mich frei, atme durch, ;berleb's.
Heute bin ich stumm. Heute im Schatten.
Heute, verzeiht, ich kann nicht, ich geb's auf.
Heute — dreh' ich durch. Nein. Heute — halt' ich's aus.
Ich hass euer Licht.
Ich hass euren L;rm.
Und erwartet keine Antwort.
Und wartet nicht,
Bitte...
Lasst mich allein in der Stille,
Vergesst mich heute,
Bitte, vergesst...
Ich hasse... Doch am meisten hasse ich,
Dass tief in mir immer noch
Dieser Schrei nach Hilfe glimmt...
Doch den h;rt keiner, nie.
Ruf mich an...
Schreib mir...
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