Seit der Geburt traegt mich der Herr

Seit der Geburt trägt mich der Herr auf seinen Händen,
Durch seine Gnade schützt Er meine Seel’ vorm Tod.
Er konnte alles Herzeleid zum Guten wenden
Und blieb bei mir, als mir der Arge hat gedroht.

Mein Herr und Gott verlässt mich nie nach seiner Güte,
Er ist mein Anker, meine feste Burg, mein Turm.
Er sagt mir: Du bist mein, weil ich dich treu behüte,
Obwohl ich weiß, ich bin ein armer, schwacher Wurm.

Doch Gott liebt MICH so wie ich bin durch seine Gnade,
Er starb am Kreuz auf Golgatha für meine Sünd‘.
Mit ihm geh’ ich jetzt Hand in Hand auf seinem Pfade,
Er ist mein Herr und Gott zu jeder Lebens Stund‘.

Wie oft war ich verzagt und wollte nicht mehr leben!
Wie oft hat mich das Argen Feindes Macht bedroht!
Zu trinken hat er mir nur Gift mit Wein gegeben
Und bitt’re Tränen waren mir mein täglich Brot.

Doch Jesus sah das Elend meiner armen Seele
Und wartete geduldig, bis ich zu Ihm kam.
Er zwang mich nicht, es tat Ihm leid, dass ich mich quäle
Und nahm mich liebevoll in Seinen starken Arm.

Jetzt hat die Seele Ruhe in dem Herrn gefunden,
Sie ist erlöst durch Jesu Blut vom ew’gen Tod.
Durch seine Liebe bin ich mit dem Herrn verbunden,
Für meine Seele ist Er selbst das Himmelsbrot.

Gelobt sei Gott, der Herr in alle Ewigkeiten
Für seine Liebe und Geduld, für seine Treu‘,
Für seine großen Taten und für Kleinigkeiten.
Er machte alles auch für mich im Leben Neu.

18.02.2026


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