Winterlicht

Winterlicht

Im Zeichen winterlicher Stunde,
Drei Schwestern gleich, im stillen Reihn,
Sie tanzen in des Liedes Munde,
Ein Fest, ein Spiel, und doch nicht mein.

Ein Weg aus Licht, der leise schimmert,
Tr;gt mich hinaus, wohin, nicht wei;.
Ich steige auf, ein blauer Schimmer,
Im Sternenfest, im Kreis, im Eis.

Der Schnee, er legt sich wie ein Segen,
Still in der Winterhand vertraut.
In ihm — ein Leuchten, ein Entgegen,
Das sich so lang in mir gebaut.

Ein M;rchen, Winter, Sternenmeer,
Der Planeten Lied, so schwerelos, so hehr.
Die Seele, Vogel weit und hoch,
Find't ihren Weg — im Schweigen noch.

Im Kristallglanz der Sternenketten,
Wo Zeit und Jahr vergehn im Nichts,
Ist mein „Vergelt’s Gott“ kein Verlassen,
Es klingt aus Ewigkeit im Lichts.


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