Brentano Ich wohnte unter vielen vielen Leuten

Клеменс Брентано
(1778 - 1842)
Я жил средь многих, многих людей.


Я жил средь многих многих людей, близких мне и далёких,
И видел, как все они будто мертвые безмолвно застыли,
Много они говорили  о  радостях жизни высоких,
И  вращаться в самом тесном кругу любили.
Так мой приход уже был  расставанием,  сердец одиноких.
И видел  я  лишь однажды каждого в этом мире.

Я от судьбы своей неудержимо страждал,
Гнала она меня, хоть я вернуться жаждал,
И некоторым   руку я пожимал,
Которые   навстречу приветливо мне глядели.
В себе  все венки я сорвал, что были,
Ведь не нашлось цветов, чтобы их сплести
И  мимоходом  украсил  я невинность ими.
Что  была оставлена близ  моего  пути.

Но что-то  вечно   тянуло  меня торопиться,
Свершения радостью  я  не успевал  насладиться.
Вокруг меня просторы были дикИ и пустынны
Ни  зари поутру, ни вечера златых лучей.
Не дул  прохладой  ветер  через дерев  вершины,
И птица  приветствия мне не пела и  не ласкала  очей,
Пастушья свирель  не слышалась из   долины,
И мне  казался  Мир, застывшим,  как зимою ручей.


Голоса ледяные мне повторяли  снова,
Что   от блаженства сердце моё изнемочь готово.
Не видел  я великолепия тех искушений,
Миром предлагаемого      изобилья.
И должен был  улететь на  крыльях сомнений,
С  мучением  неведомого бессилья.
Я так и не  смог постичь истинный смысл  явлений,,
И молча слушал как машут обреченные крылья,
Влекомые волнами мощными незримо
В  дали неведомые  неотвратимо.


Clemens Brentano.

Ich wohnte unter vielen vielen Leuten...

Ich wohnte unter vielen vielen Leuten
Und sah sie alle tot und stille stehn,
Sie sprachen viel von hohen Lebensfreuden
Und liebten, sich im kleinsten Kreis zu drehn;
So war mein Kommen schon ein ewig Scheiden
Und jeden hab ich einmal nur gesehn,

Denn nimmer hielt mich;s, fluechtiges Geschicke
Trieb wild mich fort, sehnt ich mich gleich zuruecke.
Und manchem habe ich die Hand gedruecket,
Der freundlich meinem Schritt entgegensah,
Hab in mir selbst die Kraenze all gepfluecket,
Denn keine Blume war, kein Fruehling da,
Und hab im Flug die Unschuld mit geschmuecket,
War sie verlassen meinem Wege nah;


Doch ewig ewig trieb mich;s schnell zu eilen,
Konnt niemals nicht des Werkes Freude teilen

Rund um mich war die Landschaft wild und oede,
Kein Morgenrot, kein goldner Abendschein,
Kein kuehler Wind durch dunkle Wipfel wehte,
Es gruesste mich kein Saenger in dem Hain;
Auch aus dem Tal schallt keines Hirten Floete,
Die Welt schien mir in sich erstarrt zu sein.

Ich hoerte in des Stromes wildem Brausen
Des eignen Fluges kuehne Fluegel sausen.
Nur in mir selbst die Tiefe zu ergruenden,
Senkt ich ins Herz mit Allgewalt den Blick;
Doch nimmer konnt es eigne Ruhe finden,
Kehrt truebe in die Au;enwelt zurueck,
Es sah wie Traum das Leben unten schwinden,
Las in den Sternen ewiges Geschick,

Und rings um mich ganz kalte Stimmen sprachen:
»Das Herz, es will vor Wonne schier verzagen.«

Ich sah sie nicht die gro;en Sue;igkeiten,
Vom Ueberflu; der Welt und ihrer Wahl
Musst ich hinweg mit schnellem Fittich gleiten.
Hinabgedrueckt von unerkannter Qual,
Konnt nimmer ich den wahren Punkt erbeuten
Und zaehlte stumm der Fluegelschlaege Zahl,
Von ewigen unfuehlbar maechtgen Wogen
In weite weite Ferne hingezogen.


Clemens Brentano
(* 1778-09-09, † 1842-07-28)


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