In der Trennung schmerzt es
Und keine Nahrung bleibt der Seele mehr.
Von Liebe wurden wir so schmerzhaft ausgepeitscht,
Und hinter uns verbrannten alle Bruecken leer.
Ins Alleinsein fielen wir — wir tranken es in Zuegen,
Ertranken tief in Alkohol und Traenenflut.
Hundertmal einander Briefe wir verfassten
Und loeschten sie — dem Stolz genau gemaess zumut.
In fremden Betten schliefen wir voll Leidenschaft,
In nackten Armen unbekannter Koerper ein.
In Traeumen kamen wir uns leise naeher
Und hielten uns mit Herz und Seele ganz allein.
Und eine Versoehnung schien uns unvermeidlich,
So einfach wirkte ploetzlich alles, leicht.
Von Liebe sanft und innig wir genossen
Und waermten uns an haeuslicher Geborgenheit.
Doch Morgen kam viel schneller als gedacht,
Erschrocken wachten wir auf, ohne zu verstehn.
Die Wirklichkeit holte uns so hart und gnadenlos ein
Und liess uns in unendliche Traurigkeit vergehn.
Und wieder ist es einsam in dem neuen Tag,
Die Sehnsucht frass sich durch Gehirn und Herz.
Doch unser Ego zuendete beharrlich weiter
Die ohnehin so fragilen Bruecken — Schmerz um Schmerz.
03.02.2026
Ein paar Worte zu …
Es ist traurig, dass
dem Weg der Liebe das
Ego im Weg steht. Es
hindert daran zu sprechen,
zu lieben und gluecklich
zu sein. Es wirft Optionen
ein mit dem geringsten
Widerstand — bequem,
vertraut, verstaendlich …
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