In mein kopf

Der eine fiel aus Raum und Zeit,
kein Schritt, kein Wort, nur Leere breit.
Wo eben noch ein Blick bestand,
war pl;tzlich nichts, nur kalte Wand.

Ich rannte los, ich rannte blind,
dorthin, wo Stimmen leiser sind.
Zur zweiten T;r, zum zweiten Bild,
das mich zugleich erschreckt und h;lt.

Ich glaubte: Traum, ich glaubte: Wahn,
ein Schutz, den ich mir selbst erfand.
Ein Name, warm, ein falsches Licht,
ein Ort, der existieren nicht.

Doch dort war Atem, dort war Haut,
kein Echo mehr, dem ich vertraut.
Kein Riss, kein Flimmer, kein Symbol,
nur Wirklichkeit, brutal und voll.

Der eine ging, weil er nur war,
solang ich log, solang ich starb.
Die andre blieb, nicht aus Mitleid,
sondern weil sie wirklich bleibt.

Und was mich trug durch all den Betrug:
Nicht Wahnsinn war’s,
sondern der Mut,
zu sehen, dass der schlimmste Wahn
der war,
die Wahrheit nicht zu tragen.


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