Dem Ende naht das wohl vertraute Jahr

Dem Ende naht das wohl vertraute Jahr
Wie alte Kleidung, die wir nicht mehr tragen,
Doch Gott, Er liebt uns Menschen immerdar
Und ist mit uns an allen unseren Tagen.

Der Herr umgibt uns wohl mit Seinem Geist,
In Seiner Gegenwart sind wir geborgen.
Weil Er uns Seine Liebe stets erweist,
So sehen wir getrost ins neue morgen.

…Gott schütze uns getreu das ganze Jahr,
Das nun zu Ende geht in ein paar Tagen.
Er sandte doch all Seiner Engel Schar,
Die treulich uns durch unser Leben tragen.

Wir danken Gott, dass Er so gnädig ist
Zu denen, die sich Ihm hier anvertrauen.
Glückselig ist ein jeder wahrer Christ,
Der ohne Angst kann in die Zukunft schauen!

…Nicht immer schien die Sonne, das ist wahr,
Der Tod riss einige aus unserer Mitte.
Und dieses Scheiden schmerzte sehr sogar.
Ein jedes solches Scheiden ist so bitter!

Doch wissen wir, es gibt ein Wiedersehen
Bei unsrem Herrn mit allen unseren Lieben
Dort droben in den ew’gen Himmelshöhen,
Wo es das Scheiden nimmermehr wird geben.

…Die Zeit flieht schnell dahin, so Jahr für Jahr,
Ein völlig Neues Jahr kommt immer wieder.
Wir freuen uns aufs Neue immerdar
Und singen freudig unsre Dankeslieder.

Dem Gott und Herrn sei Lob und Dank gebracht
An diesem Tag und dieser selben Stunde,
Denn Er hat stets an allen uns gedacht.
Fest hält der Herr und Gott an Seinem Bunde.

Drum sind wir froh, dass Er uns so sehr liebt
Das ganze Jahr… und unser ganzes Leben,
Dass Er uns alles stets in Fülle gibt.
Drum wollen wir auch unsre Hände heben

Und danken herzlich unsrem Gott und Herrn
Für seine Gnade, die Er uns erwiesen,
Denn Seinen Segen sendet Gott uns gern.
Die Liebe hat Er uns am Kreuz bewiesen.

…Drei Tage noch, dann ist’s für immer um,
Zweitausend fünfundzwanzig… und wir bitten
Gott segne auch das Neue Jahr, darum,
Weil viele haben bitterlich gelitten.

Im Krieg gefallen ist so mancher schon
Und ohne Heim geblieben sind gar viele.
Geflohen sind auch tausende davon,
Denn Kriege sind nicht wie Compjuter Spiele.

…Bewahre uns, o Herr, vor aller Not!
Gib Weisheit auch den Königen der Erde,
Denn dieser Krieg ist sinnlos, und den Tod,
Der herrscht, du lieber Gott und Heiland, wende.

In Abgrund soll er geh’n, ins Feuermeer
Und Friede herrsche überall im Lande
Im Neuen Jahr. Der Tod soll nimmermehr
Die Menschen scheiden können am Weltrande.

Neu sollen sein im Neuen Jahr der Sinn,
Die Herzen aller Menschen und Gedanken.
Denn aus dem Herzen, das im Menschen drin,
Sollen doch kommen Segnungen und Danken.

Dir, Herr, sei Lob und Dank von uns gebracht
Für deine Güte und für deinen Segen,
Dass Du uns hast das Leben zugedacht.
Bleib mit uns, Herr, auf allen unsren Wegen.

28.12.2025


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