Dumme Liebe
Zerriss mir Herz und Nervenszenen.
Liebe, du Naerrin, dumm und blind —
Warum laesst du mich nicht geschwind?
Ich wollte deine Muse sein,
Im Kleid mich drehen, leicht, in Marseille.
Ich traeumte, dass du mich verstehst,
Dass du fuer immer bei mir bleibst,
Dass du mein Licht wirst, meine Sonne,
Mein Sinn, mein Alles, meine Wonne.
Den Satz: „Ich gehe. Endgueltig.“ —
Hieltest du fuer leeren Bluff,
Du dachtest, ich kehr um, bleib stehen,
Doch liessest mich nicht wirklich gehen.
Das Glueck wurde so unbestaendig,
Die Hoffnung fuhr davon — lebendig.
Die Liebe loeste sich im Wind
Und deckte zu, was Sehnsucht sinnt.
Liebe, du Naerrin, dumm und stur —
Warum siehst du nicht meine Spur?
Ich hab mir laengst schon Fluegel gemacht
Und neue Traeume angefacht.
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