Heinrich Heine Die Lore-Ley

Лорелея Г. Гейне

Откуда это чаянье?
О чем печаль моя?
Далёкое предание
Преследует меня.

Там, в сумерках прохладных
Рейн медленно течёт,
И пик горы багряный
Пронзает небосвод.

Там в пламени заката,
Вершину оседлав,
Сияет, словно злато,
Ундина в облаках,

Расчёсывает косы
Гребёнкой золотой,
И песню ветер носит
Над пенною волной.

Там шкипер, вспыхнув страстью,
В плену мечты земной,
Меж рифов ищет счастья,
Охваченный тоской…

Утонут, каменея,
И шкипер, и ладья.
Лишь голос Лорелеи
Летит с горы, звеня…

© БИС 2025 Поэтический перевод.

Heinrich Heine Die Lore-Ley

Ich wei; nicht, was soll es bedeuten,
Da; ich so traurig bin;
Ein M;hrchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist k;hl und es dunkelt,
Und ruhig flie;t der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die sch;nste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar
Ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
Sie k;mmt ihr gold’nes Haar.

Sie k;mmt es mit gold’nem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die H;h’.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley gethan.


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