Хедвиг Лахманн. Зазимье
Der Herbst verflog. Der erste Nachtfrost kerbt
Die Felder, drauf die Spaetfrucht abgeraeumt,
Der Waldesboden ist kahl und entfaerbt,
Der Wegrand rissig und mit Reif besaeumt.
In klarer Luft fliegt hoch am Horizont
Die Kraehe und entspannt die Flaegel weit,
Die Welt ist nur von ferne noch besonnt,
Man spuert: es waehrt nicht lange, bis es schneit.
In einem Meer von grauen Nebeln rinnt
Der Tag ins Dunkel und lang wird die Nacht;
Es scheint, das Leben feiert oder sinnt,
Wie eine alte Mutter, die vollbracht
Ihr Tagwerk und nur noch der Kinder denkt,
Und einzig nur von ihrem Glurcke zehrt,
In ihre fernste Zukunft sich versenkt,
Und die doch einsam ist und abgekehrt.
Hedwig Lachmann (1865–1918)
Зазимье
Скончалась осень. Первенец мороз
чеканит поужухшее жнивьё
Лес гол– листва и ветви врозь.
Дороги седы– иней у краёв.
В погоже хмурых,.дальних небесах
ворона распостёртая парит,
но скоро снег , светило на весах
зазимне скудной западной зари.
Волнуется темнеющая мгла,
день истекает, долгой будет ночь.
Природа почивает,замерла–
так пожилая мать от дел невмочь
задумалась о детях (и о том,
что остаётся ей за ночью сна),
их светлым будущим в своей мечте–
забыта ими, замкнута, бедна.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
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