Эрих Кестнер. Время и мы
Сколь время наше велико,
столь скоро с болью прирастает,
что всяк, о малостях мечтая,
надеется дожить легко
в своём приросте над иным
не помышляя о великом,
высоком, лётном, многоликом
в болотном мире без войны.
Храним немалое своё
в отхожем месте для культуры,
наук, искусств, макулатуры,
чему виват порой поём
не на щите да без меча
с добром о близком и хорошем,
пока великое всё больше,
а мир глупеет, обмельчав.
перевод с немецкого Терджимана Кырымлы
Grosse Zeiten
Die Zeit ist viel zu gross, so gross ist sie.
Sie waechst zu rasch. Es wird ihr schlecht bekommen.
Man nimmt ihr taeglich Ma; und denkt beklommen:
So gross wie heute war die Zeit noch nie.
Sie wuchs. Sie waechst. Schon geht sie aus den Fugen.
Was tut der Mensch dagegen? Er ist gut.
Rings in den Wasserkoepfen steigt die Flut.
Und Ebbe wird es im Gehirn der Klugen.
Der Optimistfink schlaegt im Blaetterwald.
Die guten Leute, die ihm Futter gaben,
sind gluecklich, dass sie einen Vogel haben.
Der Zukunft werden sacht die Fuesse kalt.
Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So gross wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kaestner
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