Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte

Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte
Den Sozialismus in seinem Lauf h;lt weder Ochs noch Esel auf
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G;nter Platzdasch in LinksNet.de (24.12.2006)
Was die rote Weihnacht der Arbeiterbewegung mit der Bibel und einem der letzten offiziellen Auftritte Erich Honeckers zu tun hat...

Zuerst erschienen in: Kurt P;tzold/Manfred Wei;becker (Hrsg.): "Schlagw;rter und Schlachtrufe. Aus zwei Jahrhunderten deutscher Geschichte", Leipzig 2002; dann auch als Taschenbuch (gek;rzt) in: "Kleines Lexikon historischer Schlagworte / Lexikon ;ber Worte, die die Welt bewegten", Leipzig 2005 sowie auf der CD "Digitale Bibliothek / Schlagw;rter und Schlachtrufe", Berlin 2006.

Das Vertrauen in eine sozialistische Zukunft, das Ernst Bloch vor seinem Weggang aus der DDR in die BRD als "docta spes" - wissende Hoffnung - in philosophiegeschichtlichen Rang zu heben vermochte, wirkte Jahrzehnte sp;ter in der trotzig-derben Formulierung des SED-Generalsekret;rs Erich Honecker borniert und l;cherlich: Den Sozialismus in seinem Lauf h;lt weder Ochs noch Esel auf. Dieser Satz, ausgesprochen am Rand des DDR-Grabes, hatte die Glaubw;rdigkeit jener gro;spurigen Ank;ndigung N. S. Chruschtschows auf dem 21. Parteitag der KPdSU, die lebende Generation w;rde bereits die Verwirklichung des Kommunismus erleben. Offenbar fehlte bei beiden Politikern die Balance, die Bloch in seinem "Prinzip Hoffnung" gewahrt wissen wollte: "Die Vernunft kann nicht bl;hen ohne Hoffnung, die Hoffnung nicht sprechen ohne Vernunft". [1]

Honeckers Ausspruch stammt vom 14. August 1989 und fand umso mehr Beachtung, als dies der einzige ;ffentliche Auftritt des Schwerkranken zwischen Juli und September dieses Krisenjahrs war: Er nahm Musterexemplare von 32-Bit-Mikroprozessoren aus dem VEB Kombinat Mikroelektronik "Karl Marx" in Erfurt entgegen, w;hrend sich 200 000 DDR-Touristen in Ungarn befanden, von denen viele nicht in ihren Staat zur;ckkehren wollten. Honecker pries jedoch Vorz;ge des Sozialismus, die zeigen w;rden, "dass das Triumphgeschrei westlicher Medien ;ber das Scheitern der sozialistischen Gesellschaftskonzeption nicht das Geld wert ist, das daf;r ausgegeben wird". Und er f;gte hinzu, die alte Erkenntnis, dass weder Ochs noch Esel den Sozialismus in seinem Lauf aufhalten k;nnten, finde durch die gro;e Initiative der Werkt;tigen der DDR ihre aktuelle Best;tigung. Dies verk;ndete er nochmals am Vorabend des "Republikgeburtstags". Noch einmal, am 6. Oktober 1989, zitierte er den Slogan. Da hielt er im Palast der Republik eine Rede zum 40. Jahrestag der DDR, auf die der anwesende Generalsekret;r der KPdSU Michail Gorbatschow mit dem viel zitierten Ausspruch reagierte, wer zu sp;t komme, den bestrafe das Leben. Aus Honeckers Munde klang der Satz eher als sture Durchhalteparole eines senilen Politb;rokraten denn als Fortschrittsglaube einer alten, aber frischen Arbeiterbewegung oder bestenfalls als nostalgische Erinnerung eines resignierenden Parteiveteranen an die bewegten Anf;nge seiner Jugend.

Die Redewendung Den Sozialismus in seinem Lauf h;lt weder Ochs noch Esel auf wird seither st;ndig als Honeckers Erfindung ausgegeben. Sp;tter ;ber diesen dem Zeitgeist kabarettreif erscheinenden Ausspruch haben die Lacher schnell auf ihrer Seite. [2] Die meisten derer, denen auff;llt, dass Honecker beanspruchte, eine "alte Erkenntnis der deutschen Arbeiterbewegung" zu zitieren, schreiben dann diesen Satz August Bebel zu. [3] Tats;chlich liegt der Verweis auf die deutsche Sozialdemokratie Ende des 19. Jahrhunderts nahe, wurde doch bereits dort der Sieg des Sozialismus als "Naturnotwendigkeit" - ein Lieblingsausdruck des Parteitheoretikers Karl Kautsky - angesehen. Und August Bebel schrieb am 14. M;rz 1886 an Kautsky: "Ich freue mich zu sehen, wie alles sich zu einem gro;en Welt-Kladderadatsch zusammenzieht." Der Forschrittsglaube sozialdemokratischer Theoretiker und Politiker, sofern er sich nicht an die Wirklichkeit hielt, geriet zum dogmatischen Anspruch. Realismus wich fatalistischer Hoffnung.

Das Entstehen eines konkrete Handlungen l;hmenden Rauschmittels und blinden historischen Optimismus wirkte plausibel angesichts der Gr;nderkrise 1873, der Unm;glichkeit f;r die Sozialdemokratie, ;nderungen im politischen System des Kaiserreichs zu erreichen und vor dem Hintergrund des "Gesetzes gegen die gemeingef;hrlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie", zumal dieses "Sozialistengesetz" Wahlerfolge nicht zu verhindern vermochte. Aber bereits damals beeintr;chtigte ein allzu starker Fortschrittsglaube die Er;rterung von Politikm;glichkeiten, wie Bebels selbstgewisse Auseinandersetzung mit den "Jungen" auf dem Parteitag 1891 zeigte: "Nur diejenigen, welche das Ganze nicht zu ;berschauen verm;gen, k;nnen anderer Meinung sein. Die b;rgerliche Gesellschaft arbeitet so kr;ftig auf ihren eigenen Untergang los, dass wir nur den Moment abzuwarten brauchen, in dem wir die ihren H;nden entfallende Gewalt aufzunehmen haben." Damit wurde die Frage nach konkreten Handlungsalternativen nicht nur abgewiesen, sondern tabuisiert, so dass ein konzeptionelles Vakuum entstand. Ausbreiten konnte sich hierin eine opportunistische Praxis gepaart mit verbalradikalem Geschichtsdeterminismus, angesichts dessen der Soziologe Max Weber die Sozialdemokratie als Verein bezeichnete, der gebildet sei zur Herbeif;hrung einer ohnehin stattfindenden Mondfinsternis. Nicht nur als kurios l;sst sich verstehen, welche Schlussfolgerung der Gewerkschaftsfunktion;r Carl Legien auf dem Frankfurter Parteitag 1894 zog, als er gegen zu hohe Geh;lter von Redakteuren wetterte: "Der Sozialismus ist eine Naturnotwendigkeit, da sind wir auf einzelne Personen nicht angewiesen."

Erstmals nachweisen l;sst sich die Parole im Sommer 1886 als anonymer G;stebucheintrag am Spindlerturm, dem sp;teren M;ggelturm im s;d;stlichen Ausflugsgebiet Berlins. Da hatte einer - manche vermuteten, es sei Paul Singer, der sozialdemokratische Berliner Stadtverordnete und sp;tere Reichstagsabgeordnete, gewesen - das offenbar bereits gefl;gelte Wort unter anderem Namen eingetragen. Nicht individuell und heimlich, sondern massenhaft und ;ffentlich erregte die Parole wiederum am M;ggelturm 1890 Aufsehen, und zwar bei der ersten Feier des 1. Mai, zu der der Internationale Sozialistenkongre; 1889 aufgerufen hatte: "Der K;penicker Arbeiterveteran Max Tolksdorf berichtet, wie man zu Tausenden nach den M;ggelbergen gestr;mt sei. Der Amtsvorsteher von Gr;nau-Dahme-Forst, der Herr v. Oppen, hatte ein gro;es Polizeiaufgebot zusammengezogen. Doch die Maifeier fand statt. Und am M;ggelturm brachten die Arbeiter gro; und deutlich die beliebte Inschrift an Den Sozialismus in seinem Lauf h;lt weder Ochs noch Esel auf, damit auch Spazierg;nger etwas vom Weltfeiertag der Arbeit erfuhren." [4] "Unter den kampfentschlossenen Arbeitern ging der Spottvers [w;hrend der Verfolgungen unter dem Sozialistengesetz - GP] von Mund zu Mund", hie; es im DDR-Standardgeschichtswerk der Ulbricht-;ra. [5] Dies k;nnte ein Entstehungszusammenhang sein: dass Gendarmen und Spitzel oder gar politisch gro;e Tiere (jener G;stebucheintrag nannte den Sozialistenverfolger Puttkamer) als Ochs und Esel verspottet wurden.

Kundige in Religionsangelegenheiten denken jedoch auch an Ochs und Esel als zentrale Bestandteile in Darstellungen der Weihnachtsgeschichte. Beide Tiere tauchten zwar noch nicht im Lukas-Evangelium der Bibel auf, jedoch in nahezu allen sp;teren Darstellungen. Inspiriert durch die im Alten Testament bei Jesaja berichtete Klage "Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn", wurde die neutestamentliche Weihnachtsgeschichte in mittelalterlichen Weihnachtspredigten und dann auch in Kult und Kunst um Ochs und Esel erg;nzt. Weihnachtsfeiern wurden allj;hrliche H;hepunkte christlicher Existenz, waren zeitweise aber auch laute, exzessive ;ffentliche Treffen, heutigen Silvesterfeiern vergleichbar, die noch im 18. Jahrhundert zu polizeilichen Verboten in deutschen Landen f;hrten. "Gegen zehn Uhr riss mich der Gedanke an die Fr;hlichkeit, die in Paris herrschte, mit einem Mal aus der Ruhe; ich horchte, ob ich wollte oder nicht, auf den L;rm in den Stra;en", berichtete der Schriftsteller Guy de Maupassant in einer Weihnachtserz;hlung Ende des 19. Jahrhunderts. Da war in Deutschland die Weihnachtsfeier l;ngst dem ;ffentlichen Raum entzogen, privatisiert und verb;rgerlicht zu einem Fest der Familie. Infolge von Industrialisierung und Proletarisierung konnte jedoch bei vielen, die in elenden Verh;ltnissen lebten und denen es schon an der "guten Stube" fehlte, Weihnachtsfreude nicht aufkommen.

Hier setzte kirchliche Sozialarbeit ein. Diakone gingen Weihnachten mit Tannenb;umchen und Gaben in st;dtische Elendsquartiere, Heiligabend-Familiengottesdienste entstanden, wo zum Feiern Raum geboten wurde. Aber auch Sozialisten nahmen sich gezielt zur Weihnachtszeit der sozialen Frage an: In Polizeirevieren und Kirchenverwaltungen war man Ende 1890 alarmiert, als nach Auslaufen des "Sozialistengesetzes" sogleich "sozialdemokratische Weihnachtsfeiern" vorbereitet wurden. In Sachsen wurde in einem Bericht an das Innenministerium gewarnt, hier h;tten Sozialdemokraten versucht, "den gro;en Massen immer mehr ein kommunistisches Empfinden einzufl;;en; der Einzelne m;sse lernen, dass er nicht in der Familie, sondern in der Gesellschaft seine Feste zu feiern habe". Die "Volksstimme" vom 5. Dezember 1890 empfahl, die Axt an das Spie;erfamilie-Weihnachtsfest anzulegen, das sozialdemokratische Liederbuch von 1891 enth;lt eine "Weihnachtsmarseillaise" ("Blick auf, ein Stern in hellem Scheine des Sozialismus winkt dir zu, und der Erl;ser, der bist du"). Antisozialistische Propagandaschriften best;tigten die sozialdemokratische Ochs-und-Esel-Gegnerschaft. [6] Der Polizeipr;sident Magdeburgs berichtete am 28. Dezember 1890 ;ber eine in mehreren S;len veranstaltete Weihnachtsfeier, auf der f;r Kinder Spielzeug verlost und durch "eine Laterna magica ... den Kindern die Bilder von Bebel, Liebknecht und anderen sozialdemokratischen F;hrern vorgef;hrt" worden seien. Die Veranstaltung habe "durchaus den Charakter einer sozialdemokratischen Massendemonstration gehabt, und es ist nicht zu bezweifeln, dass diese Art der Propaganda besonders wirksam und von gro;em Erfolg begleitet ist".

In seinem Aufsatz "Christentum und Sozialdemokratie" berichtete Franz Mehring, dass gro;e sozialdemokratische Volksversammlungen stattgefunden h;tten, da "in deutschen Arbeiterkreisen unzweifelhaft ein lebhaftes Interesse an religi;sen Fragen" best;nde. Und vor dem religi;sen Hintergrund leuchtet ein, dass die Suche nach dem Autor der Parole vom unaufhaltbaren Sozialismus zu Bebel f;hrt, der gern "tierisch" polemisierte, wiederholt etwa mit dem Heine-Satz: Den Himmel ;berlassen wir den Engeln und Spatzen. Das Ochs/Esel-Zitat ist bei ihm jedoch nicht nachgewiesen.

Einiges spricht also daf;r, dass die Parole anfangs nicht allein Ausdruck allgemeiner Siegeszuversicht war. Auch konkrete sp;tere Varianten sind auffindbar: Louis F;rnberg, der Dichter des Liedes Die Partei hat immer recht, meinte mit ;hnlichen Worten das Gleiche nach der Ungarnrevolte 1956: "Nur Narren und Abenteurer glauben, den Sozialismus mit Putschversuchen aufhalten zu k;nnen. Der Sozialismus ist unaufhaltsam." An die Berliner Grenze zwischen Kreuzberg im Westen und Friedrichshain im Osten, an der Oberbaumbr;cke, stellte die DDR im August 1959 eine Propagandatafel mit der Aufschrift: "Den Sozialismus in seinem Siegeslauf halten weder Brandt noch Dulles auf!"; gerichtet gegen den damaligen Regierenden von West-Berlin und den Au;enminister der USA.

W;hrend Honecker die "alte Erkenntnis" zitierte, vernahm man auf dem letzten DDR-Philosophenkongress bei Hauptrednern Begriffe wie "M;glichkeitsfeld" und "Variantenvielfalt". W;hrend einer Tagung der Parteihochschule stand ebenfalls 1989 das Thema "Gesetzm;;igkeiten und bewusstes Handeln" zur Diskussion: "Nicht Wunschvorstellungen bestimmen den Gang der Geschichte, sondern das auf tiefen Einsichten in den Charakter unserer Epoche und die gesellschaftlichen Entwicklungsgesetze beruhende Handeln der werkt;tigen Massen." [7] Zu sp;t - die Demonstranten in Berlin hatten am 4. November 1989 mit dem Transparent "Die Demokratie in ihrem Lauf h;lt weder Ochs noch Esel auf" das letzte Wort. Zw;lf Jahre darauf, wiederum mit Bezug auf Berlin, reaktivierte eine gro;e Tageszeitung die Parole anl;sslich der Verhandlungen zur Bildung eines Senats aus Vertretern der SPD und der PDS: "Die PDS in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf." [8]

Eingenistet hat sich Honeckers Denkungsart inzwischen jedoch l;ngst unter anderem Vorzeichen: Den "digitalen Kapitalismus" - von ihm sprach der sozialdemokratische Kulturpolitiker Peter Glotz - in seinem Lauf, w;rden weder Ochs noch Esel aufhalten, verk;nden heute neoliberale Theoretiker und Politiker. Sie geben Empfehlungen, wie man diesen unaufhaltsamen Lauf durch "moderne" Politik nur noch beschleunigen k;nne. Sogar der USA-Linksintellektuelle Richard Rorty meint fatalistisch: "Es besteht die Gefahr, dass wir den globalen Kapitalismus brutaler erleben werden als wir uns das je vorstellen konnten. Aber ich sehe niemanden, der eine Vorstellung davon h;tte, wie das zu vermeiden w;re." "Der Mensch ohne Alternative" - so lautete der Titel einer Sammlung von Aufs;tzen, die Ende der 50er Jahre der polnische kritische Marxist Leszek Kolakowski ver;ffentlicht hatte - soll nun am "Ende der Geschichte" stehen, welches nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus in Europa der USA-Politikberater Francis Fukuyama verk;ndet hatte.

Und heute: Die Globalisierung in ihrem Lauf? "Man kann sich der Globalisierung nicht entziehen, sie hat fast so etwas wie den Charakter eines Naturgesetzes angenommen, man muss damit leben, wie man mit anderen Naturgesetzen leben muss." Diese Worte des Konzernbeauftragten der Siemens AG f;r die Weltausstellung "EXPO 2000" Walter Schusser erschrecken ebenso wie die knapp ein Jahrzehnt zuvor verk;ndeten ...

 


[1] Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Bd. 3, Frankfurt a. M. 1973, S. 1618.
 

 

[2] Erinnert sei aber auch an einen Kommunismuskritiker, den sozialdemokratischen Historiker Hermann Weber, der in den 80er Jahren in der BRD in der Einleitung zu seinem vielfach aufgelegten Standardwerk zur DDR-Geschichte schrieb, diese sei trotz schlechter Ausgangsbedingungen "einer der historisch stabilsten Staaten der neueren deutschen Geschichte. Einschlie;lich der Vorgeschichte seit 1945 existiert die DDR inzwischen rund vierzig Jahre, also bereits um ein Vielfaches l;nger als die vierzehn Jahre Weimarer Republik oder die zw;lf Jahre ‚Drittes Reich’ und ungef;hr so lange wie das deutsche Kaiserreich".
 

 

[3] So z. B. Hans Michael Kloth, Mitherausgeber eines Bandes ;ber Opposition in der DDR 1988-90. In: Der Spiegel, 20.9.1999; auch Hanfried M;ller meinte, dies sei nicht das "allerweiseste Bebelwort". In: Wei;enseer Bl;tter, Nr. 2/2001.
 

 

[4] Annemarie Lange: Berlin zur Zeit Bebels und Bismarcks. Zwischen Reichsgr;ndung und Jahrhundertwende, Berlin 1972, S. 61 f.
 

 

[5] Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Hg. vom Institut f;r Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED, Bd. 1, Berlin 1966, S. 358.
 

 

[6] Emil Gregorovius: Der Himmel auf Erden, Leipzig 1892, S. 141, unterstellt in seiner utopischen Darstellung sozialdemokratischer "Irrlehren" die Abschaffung des Heiligabend, der Nacht, "die in der fr;hern Ordnung der Dinge ;‚die heilige Weihnacht;’ genannt wurde". Noch in einer Glosse der Zeitschrift "Rumpelstilzchen" Dezember 1927/Januar 1928 liest man: "Seit Jahren bem;ht sich das Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei um die ;chtung des Christbaumes und um seinen Ersatz durch einen rotbeb;nderten Tannenkranz."
 

 

[7] Neues Deutschland, 14.2.1989.
 

 

[8] Werner van Bebber: Sie wollen fit f;r Gerhard Schr;der werden / So h;tte es Gysis Partei zw;lf Jahre nach Honeckers Abgang gern: Die PDS in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 9.12.2001.
 

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