klein beigeben Deutsch
Wortart: Redewendung
Bedeutung/Definition
1) jemandem etwas erlauben oder zustimmen, trotz (anf;nglicher) Bedenken
Synonyme
1) nachgeben
Anwendungsbeispiele
1) „Zaehneknirschend musste die Gefaengnisverwaltung klein beigeben.“
Praktische Beispielsaetze
Automatisch ausgesuchte Beispiele auf Deutsch:
„Der Juso-Chef war immer der oberste Scholz-Verhinderer in der SPD. Jetzt muss er klein beigeben – aber kann sich ;ber ein Bundestagsmandat freuen.“
Handelsblatt.com, 11. August 2020
„Der Verkehrsminister lehnt die Forderung der SPD nach einem Tempolimit auf Autobahnen ab. Doch die Sozialdemokraten wollen nicht klein beigeben und greifen Scheuer an.“
Die Zeit, 25. Dezember 2019
„Regierungschef Daniel G;nther (CDU) hat in der Ministerpr;sidentenkonferenz klein beigeben m;ssen. Zwar trug er am Mittwoch die Beschluesse zu ersten Lockerungen in der Corona-Krise mit.“
Kieler Nachrichten, 16. April 2020
„Die aus Bosnien kontrollierte Zulieferergruppe will nicht klein beigeben - die Machtprobe landet vor mehreren Gerichten.“
Frankfurter Rundschau, 07. Januar 2020
„Die Deutsche Telekom will beim Thema Netzneutralit;t nicht klein beigeben – der Streit geht vor den EuGH.“
t3n, 24. Januar 2020
„Aus diesem Grund werden wir nun auch nicht klein beigeben und werden uns in einen m;glichen Rechtstreit jedenfalls einlassen, um unser Gesetz nach Punkt und Beistrich zu verteidigen.“
S;dtirol Online, 11. Mai 2020
„Schlagerstar gegen Schlagerstar: Vor Gericht musste Wendler klein beigeben.“
laut.de, 16. Dezember 2020
„Geht es darum, Inhalte auf staatliche Anweisung hin zu l;schen, wehrt sich Facebook normalerweise entschieden. In Vietnam muss der Konzern aber klein beigeben.“
heise online, 22. April 2020
„Wer macht so etwas? Zum wiederholten Mal hat ein Unbekannter einen frisch gepflanzten Baum in Kirchhorst abges;gt. Die Gemeinde Isernhagen hat Anzeige erstattet und will nicht klein beigeben.“
Hannoversche Allgemeine, 14. Januar 2020
„Elon Musk darf sich am Donnerstag als reichster Mensch der Welt bezeichnen und die Welt schaut zu, zumindest mit Blick auf die Aktie. Die geht durch die Decke und pulverisiert alle, die auf fallende Kurse gesetzt hatten. Auch Analysten m;ssen klein beigeben und ihre Analysen deutlich erhh;hen.“
Feingold Research, 08. Januar 2021
Die Verwendungsbeispiele wurden maschinell ausgew;hlt und k;nnen dementsprechend Fehler enthalten.
Thesaurus & Synonyme
(das) Feld raeumen (muessen) (fig.)
(das) Handtuch schmeissen (ugs., fig.)
(das) Handtuch werfen (ugs., fig.)
(den) (ganzen) Bettel hinschmeissen (ugs.)
(den) (ganzen) Bettel hinwerfen (ugs.)
(den) (ganzen) Kram hinschmeissen (ugs.)
(den) (ganzen) Krempel hinschmeissen (ugs.)
(die) Brocken hinschmeissen (ugs.)
(die) Brocken hinwerfen (ugs.)
(die) Flinte ins Korn werfen (ugs., fig.)
(die) Segel streichen (ugs.)
(die) Waffen strecken
(einen) R;ckzieher machen
(es mit/bei etwas) bewenden lassen
(es) aufgeben: auch intransitiv: etwas Sinnloses beenden, aufhoeren, einstellen; etwas beenden, obwohl der Sinn im Weitermachen besteht; jemandem (etwas) aufgeben: etwas zur Erledigung auftragen, zur Aufgabe machen; etwas bei jemandem aufgeben: jemandem etwas zur Bef;rderung oder Bearbeitung ;bergeben
(es) aufstecken: ein Teil, das eine Oeffnung/Vorwoelbung/Einbuchtung hat, auf ein Teil mit dem Gegenstueck druecken; ;ber Haare, Stoffe: hochnehmen und mit Nadeln befestigen; nicht mehr weitermachen, sich geschlagen geben; s;dd. etwas f;r sich gewinnen; einen gewissen Gesichtsausdruck zeigen
(etwas) auf sich beruhen lassen
(etwas) stecken (ugs.)
(sich dem) Schicksal ergeben
(sich dem) Schicksal fuegen
(sich mit etwas) abfinden: entschaedigen; reflexiv: sich zufrieden geben, etwas akzeptieren
(sich) beugen: transitiv: biegen, kr;mmen; reflexiv: sich unterwerfen; Recht: Gesetz oder Recht willkuerlich ver;ndern; Linguistik: (ein Wort) deklinieren, abwandeln; Physik: (Licht oder andere Wellen) ablenken
(sich) geschlagen geben
(sich) ins Bockshorn jagen lassen (ugs.)
(sich) schicken (in) (geh., veraltet)
abbrechen (ugs.): transitiv: durch Krafteinwirkung einen Teil vom Ganzen trennen, teilen; transitiv: etwas beenden, unterbrechen; transitiv, Computer: Prozess annullieren; transitiv: ein Bauwerk oder Schiff abreissen, demontieren, rueckbauen; transitiv: Zelt, Lager beenden oder abbauen; intransitiv: durch Krafteinwirkung abgetrennt werden; intransitiv: aufhoeren, verstummen
aufgeben (Hauptform): auch intransitiv: etwas Sinnloses beenden, aufhoeren, einstellen; etwas beenden, obwohl der Sinn im Weitermachen besteht; jemandem (etwas) aufgeben: etwas zur Erledigung auftragen, zur Aufgabe machen; etwas bei jemandem aufgeben: jemandem etwas zur Befoerderung oder Bearbeitung uebergeben
aufh;ren zu kaempfen
aufstecken (ugs.): ein Teil, das eine ;ffnung/Vorwoelbung/Einbuchtung hat, auf ein Teil mit dem Gegenstueck dr;cken; ;ber Haare, Stoffe: hochnehmen und mit Nadeln befestigen; nicht mehr weitermachen, sich geschlagen geben; s;dd. etwas f;r sich gewinnen; einen gewissen Gesichtsausdruck zeigen
die weisse Fahne hissen (ugs., fig.)
einpacken (k;nnen) (ugs., fig.)
hinschmei;en (ugs.): trans., ugs.: (etwas) irgendwohin werfen, in die Richtung von jemandem oder etwas werfen (schmeissen); trans., intrans., ugs.: ploetzlich keine Lust mehr auf etwas haben und nicht mehr weitermachen oder durch aeussere Umstaende gezwungen sein, etwas aufzugeben, nicht mehr weiterzumachen; refl., ugs.: sich irgendwo rasch flach hinlegen
in den Sack hauen (ugs.)
kapitulieren: einen Kampf aufgeben, die eigene Niederlage eingestehen
nicht weiter versuchen
nicht weiterverfolgen
nicht weiterversuchen
passen: angemessen sein, sich eignen, harmonieren; besonders bei Kleidung: gute Passform haben; Konstruktion: jemandem passen recht sein, gefallen; darauf verzichten, etwas zu tun, anzusagen oder zu setzen, wenn man dazu an der Reihe ist; Sport Ball ;ber eine Distanz weitergeben
passen m;ssen
resignieren: auf etwas eigentlich Gew;nschtes, das unerreichbar zu sein scheint, widerwillig verzichten
schmei;en (ugs., fig.): ugs. etwas werfen, schleudern; ugs. etwas aufgeben, misslingen lassen; ugs. etwas spendieren, ausgeben; ugs. etwas erfolgreich durchf;hren; J;gersprache, von Greifv;geln: Kot auswerfen
zur;ckrudern (ugs., fig.): haben mit der Hilfe von Paddeln/Rudern an den Ausgangsort zur;ckbef;rdern; sein im Boot mit der Hilfe von Paddeln/Rudern an den Ausgangsort zur;ckkehren; sein, ;bertragen: im Gespr;ch seine Position aufgeben
(den) Kopf einziehen (fig.)
(ein) Einsehen haben
(einen) R;ckzieher machen (ugs.)
(sich) beugen: transitiv: biegen, kr;mmen; reflexiv: sich unterwerfen; Recht: Gesetz oder Recht willk;rlich ver;ndern; Linguistik: (ein Wort) deklinieren, abwandeln; Physik: (Licht oder andere Wellen) ablenken
(sich) ducken (fig.)
(sich) einsichtig zeigen
(sich) f;gen: zwei Dinge so aneinandersetzen, dass daraus ein Ganzes wird; jemandem gehorchen, sich einer Sache nicht (mehr) widersetzen; am Ende einer Entwicklung sich ergeben, geschehen
(sich) zur;ckziehen: jemanden oder etwas in die Richtung ziehen, aus der er oder es kam; nach hinten ziehen; reflexiv: den Kontakt zu anderen Menschen abbrechen oder sich von anderen Menschen entfernen, um ungest;rt allein zu sein; Milit;r: (Truppen) wieder zum Ausgangsort verlegen; transitiv: etwas f;r nicht mehr g;ltig erkl;ren
Fr;h kr;mmt sich, was ein H;kchen werden will. (ugs., Sprichwort)
das Handtuch werfen (fig.): aufgeben, keine weiteren Versuche unternehmen, um ein Ziel zu erreichen
den Schwanz einziehen (ugs., fig.): umgangssprachlich: sich zur;ckziehen, feige sein, einknicken
die Platte putzen (ugs.): ugs. sich vom eigenen Aufenthaltsort fortbewegen
die Stellung r;umen (fig.)
einknicken (ugs., fig.)
einlenken: Einen Kompromiss eingehen, nachgeben
kein R;ckgrat haben (fig.)
kleine Broetchen backen (m;ssen) (fig.)
kuschen (ugs.): ‚vor jemandem kuschen:‘ sich unterw;rfig verhalten; reflexiv, von Hunden: sich ruhig hinlegen
nachgeben (Hauptform): trans. jemandem von etwas zus;tzlich geben intrans. ; jemandem etwas erlauben oder zustimmen, trotz (anfaenglicher) Bedenken; an Halt verlieren; Finanzwesen, Wirtschaft: an Wert verlieren; jemandem oder einer Sache gleichkommen; hinter jemandem, einer Sache nicht zur;ckstehen
weichen: intransitiv: sich entfernen, weggehen/Platz machen; gehoben: nach und nach die Wirkung verlieren, mit der Zeit nachlassen; sich von jemanden wegbewegen, sich von ihm zur;ckziehen; transitiv: Hilfsverb haben: etwas biegsamer, nachgiebiger machen; intransitiv: Hilfsverb sein: weich werden
zu Kreuze kriechen (geh., abwertend, fig.): ugs. sich trotz versuchten Widerstands schliesslich dem;tig unterwerfen
zur;ckrudern (fig.): haben mit der Hilfe von Paddeln/Rudern an den Ausgangsort zur;ckbef;rdern; sein im Boot mit der Hilfe von Paddeln/Rudern an den Ausgangsort zur;ckkehren; sein, ;bertragen: im Gespr;ch seine Position aufgeben
zur;ckweichen: sich zur;ckziehen, einen r;umlichen Abstand schaffen; sich nicht trauen, sich von etwas fernhalten
(die) Hoffnung verlieren
(es) aufstecken: ein Teil, das eine ;ffnung/Vorw;lbung/Einbuchtung hat, auf ein Teil mit dem Gegenst;ck dr;cken; ;ber Haare, Stoffe: hochnehmen und mit Nadeln befestigen; nicht mehr weitermachen, sich geschlagen geben; s;dd. etwas f;r sich gewinnen; einen gewissen Gesichtsausdruck zeigen
(sich) aufgeben: auch intransitiv: etwas Sinnloses beenden, aufh;ren, einstellen; etwas beenden, obwohl der Sinn im Weitermachen besteht; jemandem (etwas) aufgeben: etwas zur Erledigung auftragen, zur Aufgabe machen; etwas bei jemandem aufgeben: jemandem etwas zur Bef;rderung oder Bearbeitung ;bergeben
(sich) verlorengeben
aufgeben: auch intransitiv: etwas Sinnloses beenden, aufh;ren, einstellen; etwas beenden, obwohl der Sinn im Weitermachen besteht; jemandem (etwas) aufgeben: etwas zur Erledigung auftragen, zur Aufgabe machen; etwas bei jemandem aufgeben: jemandem etwas zur Bef;rderung oder Bearbeitung ;bergeben
den Kopf h;ngen lassen (ugs., fig.): ugs., fig: den Mut verlieren, die Hoffnung verlieren, entt;uscht sein
den Mut sinken lassen
den Mut verlieren
den Schwanz einziehen (ugs., fig.): umgangssprachlich: sich zur;ckziehen, feige sein, einknicken
hoffnungslos sein
nicht mehr an sich glauben
resignieren: auf etwas eigentlich Gewuenschtes, das unerreichbar zu sein scheint, widerwillig verzichten
schwarzsehen (ugs.): fernsehen, ohne Rundfunkgeb;hren bezahlt zu haben; f;r die Zukunft negative Erwartungen haben
verzagen (geh.): entmutigt aufgeben, die Hoffnung / die Zuversicht verlieren
verzweifeln: Hoffnung verlieren, keinen Ausweg wissen
Anderes Wort (Synonym) f;r klein beigeben – Quelle: OpenThesaurus
W;rterbucheintr;ge
Eintr;ge aus unserem W;rterbuch, in denen „klein beigeben“ vorkommt:
klein: …bis ins Kleinste das kleinere Uebel der kleine Mann ein klein wenig jemanden klein machen klein beigeben klein, aber oho! klein, aber fein kleine Fische so klein mit Hut sein von…
achantar: jemanden einschuechtern 2) klein beigeben, umgangssprachlich kuschen 3) sich abfinden, begnuegen auch achantarse Synonyme: 1) acoquinar, apabullar, achicar 2) callarse 3) conformarse, reducirse Gegensatzw;rter: 2) afrontar, crecerse, envalentonarse
achicarse: …Silbentrennung: a|chi|car|se Wortbedeutung/Definition: 1) kleiner werden 2) ;bertragen klein beigeben, kleiner werden Begriffsursprung: von chico ; von lat. ciccum…
stryka p; foten: Wie gew;hnlich sind es das platte Land und die kleinen Gemeinden, die letztlich klein beigeben m;ssen und ihre Polizeiwache vor Ort verlieren
krypa till korset: …Schwierigem bequemen; seine Vergehen gestehen, bereuen und Besserung loben, aber auch nachgeben, klein beigeben; unter demuetigenden Umstaenden einem anderen gegenueber nachgeben; woertlich:…
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