Liliputins in German -3926
Harry "Rabbit" Angstrom
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hasenrein (Deutsch)
Wortart: Adjektiv
Bedeutung/Definition
1) Jaegersprache, Jagdhunderziehung: so exakt erzogen/dressiert, dass ein Hase aufgestoebert und gemeldet aber von alleine nicht gejagt wird
Begriffsursprung
Kompositum aus Hase und rein sowie dem Fugenelement -n
Anwendungsbeispiele
1) „Ein hasenreiner Hund ist ein so wohldressierter Vorstehhund, da; er den Hasen wohl aufspuert, ihn aber, wenn der Jaeger fehlgeschossen, nicht verfolgt, sondern laufen laesst.“
Redensart/Redewendungen
nicht ganz hasenrein
Praktische Beispielsaetze
Automatisch ausgesuchte Beispiele auf Deutsch:
„Das ist nicht ganz hasenrein.“
Die Verwendungsbeispiele wurden maschinell ausgewaehlt und koennen dementsprechend Fehler enthalten.
Sahne (ugs.): fettreicher Teil der Milch, der beim Stehenlassen eine obere Phase bildet; (gesaetete) Sahne mit einem Fettanteil von 30–35 %, die geschlagen wurde
allererste Sahne (ugs.)
astrein (ugs.): frei von Astloechern; ugs. moralisch unbedenklich; begruessenswerter Zustand, sehr sch;n oder auch gut
bombastisch (ugs.): abwertend: schwuelstig, hochtrabend; viel mehr als durchschnittlich
bombig (ugs.): jugendsprachlich: grossartig, toll
cool (ugs.): salopp: sich einer ruhigen, beherrschten Aktion oder Art entsprechend verhaltend; sehr positiv, gut, der Idealvorstellung entsprechend (vor allem im jugendlichen Sprachgebrauch)
der Hit (ugs.)
doll (ugs.): ostmitteldeutsch, norddeutsch: fuer toll; ostmitteldeutsche, norddeutsche Umgangssprache: steigerndes Adverb
dufte (ugs.): norddeutsch, besonders berlinisch; salopp: sehr gut
eine Wucht (ugs., veraltet)
erste Sahne (ugs.)
fantastisch: von der Fantasie erzeugt (oder so scheinen); (in begeisterten
Aeusserungen) sehr gut, toll; veraltet, von Wahnvorstellungen erzeugt: verrueckt, traeumerisch
geil (ugs.): erregt, sexuell fordernd, jemanden sexuell attraktiv findend; jugendsprachlich: hervorragend, super, gut; Botanik wegen Konkurrenzdrucks von den Seiten her ueberschnell nach oben wachsend, ungesund ueppig wuchernd, stark bewachsen; Landwirtschaft (vom Boden) fett, (zu) stark geduengt; oesterreichisch, umgangssprachlich, bei Speisen: ueppig, auch uebertrieben fett oder suess
genial (ugs.): ueber Personen oder Ideen, im schoepferischen Sinne: ungewoehnlich gut, ungewoehnlich begabt, herausragend; klasse, hervorragend
grossartig: deutlich besser als der Durchschnitt, sehr gut
klasse (ugs.): umgangssprachlich: sehr gut
knorke (ugs., berlinerisch, veraltet): sehr gut, ganz vortrefflich, nicht zu uebertreffen
leinwand (ugs., oesterr.): dialektal (oesterreichisch regional, Wien und Niederoesterreich), auch ironisch: sehr gut, grossartig
leiwand (ugs., oesterr.): dialektal (Wien), auch ironisch: grossartig, hervorragend, sehr gut, gefallend
nicht schlecht (ugs.)
phantastisch
phatt (ugs., Jargon)
prima (ugs.): hervorragend, erstklassig (wirkt heute etwas antiquiert)
sauber (ugs.): nicht verschmutzt, frei von Unrat; reinlich, keinen Schmutz produzierend 2a) Herr ueber die eigene Notdurft; den formalen, inhaltlichen Anforderungen gemaess;; moralisch einwandfrei; umgangssprachlich: gut gemacht!; umgangssprachlich, sueddeutsch, oesterreichisch: nett anzusehen
spitze (ugs.)
stark (ugs.): kraeftig ; intensiv ; jugendsprachlich veraltend: Ausdruck des Gefallens, cool; belastbar, stabil
super (ugs.): aussergewoehnlich, sehr gut
tipptopp (ugs.)
tofte (ugs.)
toll: teilweise veraltet, teilweise regional: einfaeltig bis verrueckt; an Tollwut erkrankt, tollwuetig; ugs. grossartig (Ausdruck der Bewunderung); sehr, aeusserst, ueberaus
tuefte (ugs., ruhrdt.): im Ruhrgebiet verbreitet fuer: dufte, klasse, toll, gut
zum Reinlegen (ugs.)
astrein (ugs.): frei von Astloechern; ugs. moralisch unbedenklich; begruessenswerter Zustand, sehr schoen oder auch gut
tipptopp (ugs.)
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